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Nach seiner starken Leistung gegen Heilbronn-Horkheim könnte TGS-Torhüter Jonathan Binder jetzt angeschlagen ausfallen. PZ-Archiv/Becker 

TGS Pforzheim geht personell angespannt, aber mit Rückenwind ins Duell gegen Oftersheim/Schwetzingen

Pforzheim. Tobias Müller, Trainer des Handball-Drittligisten TGS Pforzheim, fasst die Ziele für das Spiel am Samstag bei der HG Oftersheim/Schwetzingen kurz zusammen: "Personell angespannt, aber mit Rückenwind des Horkheimer Spiels und dem Ziel auf Zählbares." Die Gastgeber haben nichts zu verschenken, stehen nach drei Auftaktniederlagen mit dem Rücken zur Wand.

Bei der Aufarbeitung des Sieges gegen Horkheim ging es bei der TGS weniger um die erfreulichen und begeisternden 40 Minuten, in denen man den überraschenden Sieg klarmachte. "Mehr beschäftigte uns, warum wir zu Beginn mit 8:13 in Rückstand gerieten", so Tobias Müller.

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Den letzten Vergleich mit den Kurpfälzern haben die Wartberger im Mai im Pokal auswärts knapp gewonnen. Seither hat sich beim Gegner allerdings vieles verändert. Um den neuen Trainer Frank Schmitt (kam von der SG Leutershausen und ersetzte Alt-Nationalspieler Holger Löhr) wurde der gesamte Trainer- und Betreuerstab ausgewechselt. Auch das Spielsystem wechselte.

Personell bleibt bei den Wartbergern die Situation angespannt. Der zuletzt so starke Torhüter Jonathan Binder ist ebenso angeschlagen wie Raphael Blum, der als Ersatz von Florian Taafel immer besser ins Spiel findet. Kreisläufer Michal Wysokinski fällt mit einer Bänderverletzung aus.