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TGS Pforzheim

Angeschlagen war zuletzt im Lager der TGS Pforzheim auch Maris Versakovs. Foto: PZ-Archiv/Becker
Angeschlagen war zuletzt im Lager der TGS Pforzheim auch Maris Versakovs. Foto: PZ-Archiv/Becker
14.03.2019

TGS Pforzheim kämpft um Pokaleinzug - Bangen um Kikillus und Versakovs

Pforzheim. Nach der Pleite bei den Rhein-Neckar Löwen hat die TGS Pforzheim mit dem Kantersieg gegen die TSG Haßloch die richtige Antwort gegeben.

Der Gegner aus der Pfalz hatte wohl nicht seinen besten Tag, aber auf der Gegenseite stand die Pforzheimer Abwehr mit dem starken Torhüter Sebastian Ullrich vorzüglich. Und Ullrich bediente zudem immer wieder den schnellen Außen Fabian Dykta, der seine bisher erfolgreichste Vorstellung im TGS-Dress ablieferte, und Christopher Bregazzi, der erstmals längere Einsatzzeiten bekam.

Im letzten Viertel der Saison hat man sich auf dem Wartberg nun zum Ziel gesetzt, die Qualifikation für die Teilnahme am DHB-Pokal zu sichern. Dazu ist primär einer der ersten sechs Tabellenplätze nötig. Da aber in der Südgruppe der 3. Liga die Rhein-Neckar Löwen II und Balingen/Weilstetten II mitmischen, die für den DHB-Pokal nicht teilnahmeberechtigt sind, kann auch der achte Rang noch für die Pokal-Teilnahme reichen. Die Perspektivteams der Bundesligisten belegen derzeit die Plätze drei und vier, direkt vor Pforzheim.

Auf dem Tabellenplatz acht rangiert derzeit TuS Fürstenfeldbruck, am Samstag der Gastgeber der TGS. Nach drei Niederlagen in Serie ist man bei den Bajuwaren nun in Sorge, die Pokal-Teilnahme zu verpassen. Das macht die Aufgabe für die TGS am Samstag in der von den Wartbergern ohnehin nicht geliebten engen Wittelsbacherhalle noch schwieriger.

Aber auch aufseiten der Pforzheimer hat man Bedarf, sich voll reinzuhängen, denn von der 28:35-Heimniederlage in der Vorrunde her ist noch eine Rechnung offen. Mit Hartz und Stumpf hatte man seinerzeit vor allem den Rückraum der „Brucker“ nicht im Griff.

Welche Spieler TGS-Coach Andrej Klimovets zur Verfügung stehen, ist offen. Florian Taafel, der zu Beginn der Woche am Meniskus operiert wurde, fehlt auf jeden Fall. Fragezeichen stehen noch hinter dem Einsatz der beiden anderen Top-Scorer Marco Kikillus und Maris Versakovs, die nach Knie- und Oberschenkelprellung zuletzt im Training pausierten.