TGS Pforzheim klettert mit 28:27-Erfolg gegen Willstätt auf Rang vier

Die TGS Pforzheim strotzt im Moment geradezu vor Selbstvertrauen. Und das bekommen auch die Gegner des Handball-Oberligisten zu spüren. Obwohl es in der Schlussphase beim 28:27 gegen den TV Willstätt noch einmal eng wurde, siegten die Rot-Weißen auch im vierten Spiel in Serie. „Es herrscht eine ungeheure Homogenität in der Mannschaft. Jeder spielt volle Pulle und möchte unbedingt gewinnen“, lobte TGS-Trainer Hans Christensen, dessen Team mit 8:4 Punkten auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt ist.

In der heimischen Benckiser-Halle führten die Pforzheimer zunächst 5:3. Doch der bisherige Tabellendritte ließ sich nicht abschütteln. Das Team der Südbadener um Flügelflitzer Vitaya Boutsavath und Rückraumkanonier Marco Schlampp blieb dran. TGS-Torjäger Florian Taafel, Hagen Körner und Rechtsaußen Frederic Zergon nutzten zwar eine kleine Schwächephase des Gegners zum 11:7. Willstätt war beim 14:13 wieder dran, Abwehrchef Tobias Müller, Taafel und Zergon sorgten mit ihren Treffern aber für eine beruhigende 17:13-Pausenführung.

Beim Stand von 24:18 schien die Partie so gut wie gelaufen. Doch dann folgte eine TGS-Torflaute und beim 28:26 waren die Gäste auf zwei Tore herangekommen. „Wir hätten viel mehr aus unseren Überzahl-Situationen machen können. Dass wir so einfach einen Sechs-Tore-Vorsprung herschenken, muss nicht sein“, monierte Christensen. In der Schlussphase konnte er sich allerdings auf Torhüter Jonathan Binder verlassen, der seinen Teamkollegen den Rücken freihielt.

„Der Heimsieg ist hochverdient, weil wir fast das gesamte Spiel über geführt haben“, betonte Florian Taafel, der mit neun Treffern wieder einmal bester Werfer seiner Mannschaft war. „Der Erfolg im Derby gegen die SG hat uns einen riesigen Schub gegeben. Jedem ist der Spaß und die Spielfreude anzusehen“, fügte der TGS-Leistungsträger hinzu. Und auf dieser Euphorie-Welle wollen die Pforzheimer noch möglichst lange schwimmen.

TGS Pforzheim: Binder, Ludwig – Körner 2, Streichsbier 1, Taafel 9/2, Müller 2, Meininger, Kaiser 3, Althuon, Koziol 2, T. Kusterer 3, Sydorchuk, Zergon 6