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Pforzheimer Hauptdarsteller in einer turbulenten Schlussminute in Zweibrücken war Evgeni Prasolov (rechts). PZ-Archiv/Ripberger 

TGS Pforzheim kommt bei Schlusslicht Zweibrücken nicht über ein 30:30 hinaus

Zweibrücken/Pforzheim. Beim Kampf um den angepeilten dritten Platz in der 3. Liga Süd haben die Handballer der TGS Pforzheim einen unerwarteten Rückschlag erlitten.

Beim Tabellenletzten und Absteiger SV Zweibrücken kamen die Goldstädter nur zu einem 30:30 (13:14) nach einer Partie, die stets eng und hart umkämpft war. Die höchste Führung war ein 16:13 für Zweibrücken kurz nach der Pause. Insgesamt stand die Partie in 60 Spielminuten 23 Mal unentschieden.

Die Pforzheimer hatten sich sicherlich mehr ausgerechnet. Schließlich konnte die TGS-Mannschaft nach langer Zeit und vielen Verletzungsproblemen erstmals wieder in Bestbesetzung antreten. Nach der Rückkehr von Martin Kienzle und Filip Prsa war der Rückraum wieder komplett besetzt. Kienzle (9 Tore) und Evgeni Prasolov (7) machten ebenso wie Außenspieler Marco Kikillus (9) auch ihre Tore.

Doch insgesamt tat sich die Mannschaft von Trainer Andrej Klimovets gegen die aggressiv und offensiv verteidigenden Gastgeber extrem schwer. Die TGS-Kreisläufer wurden fast komplett aus dem Spiel genommen, auch Florian Taafel blieb ungewohnterweise ohne Treffer aus dem Feld.

Packend war die Schlussminute, in der die Pforzheimer durch Prasolov zunächst in Überzahl mit 30:28 in Führung gingen – es war der erste Zwei-Tore-Vorsprung für die Gäste nach dem 5:7 durch Prsa in der 13. Minute. Doch wenige Sekunden später kassierte Prasolov eine Zeitstrafe. Die Überzahl war dahin und den personellen Gleischstand nutzten Philipp Hammann und Marc-Robin Eisel in den letzten 30 Sekunden zum Ausgleich.