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Maß genommen hat Marco Kikillus – er steuerte drei Treffer zum Sieg der TGS Pforzheim gegen Nußloch bei.  Foto: GösseleTGS Pforzheim vs SG Nußloch v.l.: Marcel Bolling (Nußloch Torhüter), Frank Müller (Nußloch), Marco Kikillus (TGS) 

TGS Pforzheim mit Startschwierigkeiten beim 29:25 gegen Nußloch

Pforzheim. Es war ein hartes Stück Arbeit: Die TGS Pforzheim musste bis zum Schluss kämpfen, um gegen Aufsteiger SGNußloch in der Handball-Oberliga mit 29:25 (14:14) in Schach zu halten und die weiße Weste zu wahren.

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TGS Pforzheim besiegt Aufsteiger Nußloch

Umstellung in der Abwehr

Erst mit einer Abwehrumstellung auf 5-1 mit David Hoffmann in der vorgezogenen Position kam die TGS besser ins Spiel und ging zumindest mit einem Unentschieden (14:14) in die Pause. „Wir waren übernervös und haten viele technische Fehler gemacht“, ärgerte sich Trainer Damir Lebovic.

Doch die Wende war noch immer nicht geschafft. Nußloch zog erneut auf 20:17 davon. Dann aber packte TGS-Torjäger Florian Taafel die Keule aus. Beim 22:22 war Pforzheim wieder dran, beim 24:22 die Vorentscheidung gefallen. Nun ließen sich die TGS-Spieler, die die größeren Kraftreserven hatten, die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

„Es war ein typischer Lebovic-Sieg. Hinten raus hatten wir mehr Kraft“, schrieb Abteilungsleiter Wolfgang Taafel danach den Sieg vor allem der guten konditionellen Vorbereitung des Teams durch Damir Lebovic zu. Die erste Halbzeit hatte Taafel überhaupt nicht gefallen („Das war nicht unser wahres Gesicht. Da fehlte ein wenig das Feuer“). Zum Glück habe sich das Team nach der Pause in der Abwehr steigern können.

Etwas gehandicapt waren die Gastgeber, die ihre souveräne Tabellenführung verteidigten, durch die Tatsache, dass Andrej Klimovets erst kurz vor Spielbeginn in der Halle war. Der Kreisläufer und frühere Handball-Weltmeister hatte wegen der Autobahnsperrung im Stau gestanden und musste fast ohne Vorbereitung aufs Feld. Immerhin erzielte er dennoch fünf Treffer.

TGS Pforzheim: Hämmerling, Binder – Heintz, Taafel 6, Pietrucha, Kikillus 3, Hoffmann, Ast, Kaiser 6, Sydorchuk, Brandt 6/3, Zluhan 3, Klimovets 5