TGS Pforzheim mit ärgerlicher Niederlage in Willstädt

Willstädt/Pforzheim. Mit einer 22:25 (12:13)-Niederlage im Gepäck ist die TGS Pforzheim in der Handball-Oberliga der Männer vom Spiel beim Tabellennachbarn TV Willstädt heimgekehrt.

Für die Pforzheimer kam einiges zusammen. Zum einen ließen die Gäste vier Siebenmeter und viele freie Würfe gegen einen starken Willstädter Torhüter Lofti Hamadi aus. Außerdem fehlte ohne die verletzten Taafel und Sydorchuk sowie mit mit einem angeschlagenen Tim Kusterer der Druck aus dem Rückraum. Und die Pforzheimer haderten mit den Unparteiischen: Zwei Aktionen des Willstädters Winogrodzki wertete man im TGS-Lager als Tätlichkeiten (Kopfstoß/Faustschlag), doch geahndet wurden die Vergehen nicht.

Pforzheim überzeugte kämpferisch und ging schnell mit 5:1 in Führung. Vor allem Christian Streichsbier sorgte am Kreis für Tore. De TGS führte noch 19:17. Als die Pforzheimer dann aber beim Stande von 21:21 nur noch mit drei Feldspieler auf dem Platz hatten, nutzte Willstädt die Überzahl.

Lichtblick bei der TGS war der erste Einsatz von David Hoffmann. Der ehemalige Birkenauer Regionalligaspieler überzeugte vor allem in der Abwehr. pm

TGS Pforzheim: Ludwig, Binder – Heintz, Körner 4, Streichsbier 6, Müller 1/1, Kaiser 7/1, Christensen, Althuon, Hoffmann, Koziol, Kusterer, Zergon 4, Roming