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Zu Hause hat das TGS-Team um Florian Taafel (Mitte) bisher kaum geglänzt. In eigener Halle unterlagen die Pforzheimer zuletzt Heilbronn-Horkheim mit Janik Zerweck (links) und Jan Wörner. Foto: Gössele/PZ-Archiv
Zu Hause hat das TGS-Team um Florian Taafel (Mitte) bisher kaum geglänzt. In eigener Halle unterlagen die Pforzheimer zuletzt Heilbronn-Horkheim mit Janik Zerweck (links) und Jan Wörner. Foto: Gössele/PZ-Archiv
26.11.2015

TGS Pforzheim rechnet gegen Aufsteiger Haßloch mit einem Sieg

Handball-Drittligist TGS Pforzheim ist auswärts mit bisher 9:5-Punkten ganz stark, recht schwach ist dagegen die Bilanz von 4:6-Zählern zu Hause. Für das Heimspiel gegen die TSG Haßloch verspricht die TGS nun aber auch eine konsequente und erfolgreiche Vorstellung. Die TGS spielt dieses Mal am Sonntag. Los geht es in der Bertha-Benz-Halle um 17 Uhr.

Bei der Perspektivmannschaft von Balingen/Weilstetten wurde deutlich, dass der Zug nach oben für die TGS noch nicht abgefahren ist. Konsequent von Minute eins bis sechzig, also auch kurz vor und nach dem Pausenpfiff, wo „Hänger“ schon obligatorisch sind, powerten die Nordstädter durch. Einen großen Anteil am 34:27 hatte Filip Prsa, der dank seines druckvollen Spiels wohl auch gegen Haßloch mit längeren Einsatzzeiten rechnen kann. Erfreulich, dass auch Rekonvaleszent Fabian Dykta sowie Davor Sruk mit ihren Toren gegen Spielende Ansprüche anmeldeten.

Raffinierter Coach Kalabic

Mit Haßloch (zehn Punkte) stellt sich in Pforzheim ein Aufsteiger vor, der bisher vor allem vor eigenem Anhang erfolgreich war. Torjäger des Teams ist Peter Masica. Haßlochs Trainer Admir Kalabic hat mit seinen taktischen Finessen auch schon manche Pforzheimer Mannschaft aus dem Konzept gebracht. Wie bei den meisten Teams der 3. Liga besteht die Spielphilosophie des bosnischen Trainers darin, aus einer aggressiven 6:0- oder 3-2-1 Abwehr heraus Ballgewinne zu erzielen. Vom Rückraum geht dabei die meiste Torgefahr aus.

Nach drei Siegen in Serie aber auch dank überraschender Patzer der Konkurrenz ist die SG Pforzheim/Eutingen als Tabellendritter der Oberliga Baden-Württemberg im Kampf um die beiden zum Aufstieg berechtigenden Tabellenplätze wieder voll im Geschäft. Am morgigen Samstag wird es aber außerordentlich schwierig werden, die Erfolgsserie beim TSV Wolfschlugen zu verlängern: Auf den Fildern wartet auf das Team von Trainer Alexander Lipps nicht nur ein körperlich robuster und in der Abwehr recht aggressiver Aufsteiger mit den beiden wurfstarken Linkshändern Brandner und Habermaier, sondern wohl auch ein Hexenkessel. Von der Personalfront der SG kam derweil nicht die erhoffte Entwarnung. Im Gegenteil: mit Raphael Blum hat sich der Youngster, der zuletzt gerade in den kritischen Situationen mit seiner Wurfkraft und wichtigen Toren beeindruckte, grippeerkrankt vom Trainingsbetrieb abgemeldet. Ob er am Samstag auflaufen kann, ist noch offen. Marius Hufnagel und Philipp Schückle mussten zuletzt aus beruflichen Gründen kürzer treten.

Der TV Bretten ist bei seinem Auftritt bei Oberliga-Spitzenreiter HG Oftersheim/Schwetzingen wohl ohne Chance. Nach dem Lapsus, den sie sich zuletzt gegen Kenzingen erlaubten, sind die Kurpfälzer in der Pflicht.

HSG-Frauen mit Aufwärtstrend

In der 3. Liga der Frauen sollte die HSG TB/TG Pforzheim am Samstag bei der Hausaufgabe gegen die HSG Sulzbach/Leidersbach den dritten Sieg in Serie verbuchen. Damit wäre das Punkteverhältnis von Frontfrau Nastja Antonewitch und ihren Mitstreiterinnen wieder positiv. Von den Rhein-Main-Bienen – unter diesem Beinamen mischte Sulzbach/Leidersbach noch vor einer Dekade recht erfolgreich in der ersten Liga mit – ist nicht viel geblieben. Inzwischen müssen die Handballerinnen aus Unterfranken um den Verbleib in der 3. Liga bangen. Mit dem Paraderückraum Antonewitch, Ramirez, Henschel und Sommerrock, ist die HSG von Trainer Matthias Cullmann klarer Favorit.