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TGS-Torjäger Marco Kikillus träumte eine Halbzeit lang vom Sieg im DHB-Pokalspiel gegen den Erst-Bundesligisten TV Hüttenberg. Hennrich, PZ-Archiv
TGS-Torjäger Marco Kikillus träumte eine Halbzeit lang vom Sieg im DHB-Pokalspiel gegen den Erst-Bundesligisten TV Hüttenberg. Hennrich, PZ-Archiv
19.08.2017

TGS Pforzheim schnuppert eine Halbzeit lang an der DHB-Pokalsensation

Pforzheim. Die Sensation lag in der Luft. In der Auftaktrunde des DHB-Pokals in der Bertha-Benz-Halle in Pforzheim hatte der Drittligist TGS Pforzheim dem Bundesligisten TV Hüttenberg früh Kopfzerbrechen bereitet. Mit dem Publikum im Rücken hatte die TGS dem Favoriten lange Paroli geboten, musste am Ende aber eine 22:30-Niederlage und das Pokal-Aus hinnehmen.

Die TGS Pforzheim führte in der 15. Minute mit 6:3. Da rieben sich schon manche Handballfans etwas verwundert die Augen. 9:9 stand es in der 26. Minute. Ging da vielleicht etwas? Lag eine Pokalüberraschung in der Luft? Bis zur Halbzeit gab Hüttenberg noch einmal richtig Gas und zog auf 13:10 davon. Danach zollten die Pforzheimer dem hohen Tempo und der Cleverness des TVH Tribut. Die Sensation blieb aus, doch die Zuschauer sahen ein begeisterndes Spiel und eine TGS, die in der 3. Handball-Liga sicher vorne in der Tabelle ein Wörtchen mitreden wird.

Im ersten Auftaktrundenspiel hatte der Bergische Handball-Club 06 das Pokalmatch gegen die SG Leutershausen deutlich mit 34:25 gewonnen. Am Sonntag um 16 Uhr wird das entscheidende Qualifikationsspiel Bergischer Handball-Club gegen TV Hüttenberg in der Bertha-Benz-Halle ausgetragen.