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Kapitän Florian Taafel (Mitte, mit erhobenem Arm) ist im DHB-Pokal am Samstag in der Doppelrolle als Spieler und Trainer gefordert.  Foto: PZ-Archiv/Ripberger 

TGS Pforzheim setzt im DHB-Pokal auf guten Kader und Verstärkungen

Pforzheim. Einiges zu sehen gibt es, wenn die TGS Pforzheim am Wochenende in die neue Saison startet. Der Verein präsentiert sich mit neuen Gesichtern sowohl auf der Trainerbank als auch auf dem Feld.

Und das erste Pflichtspiel der neuen Runde geht gegen einen Bundesligisten, denn am Samstag treffen die Turngesellen um 19.00 Uhr (Bertha-Benz-Halle) in der ersten Runde des DHB-Pokals auf den Bergischen HC.

Im deutschen Pokalwettbewerb sind die Pforzheimer dabei, weil sie mit Tabellenplatz vier vergangene Saison in der 3. Liga Süd ganz weite vorne gelandet waren – punktgleich mit dem Vizemeister.

Auf diesen Erfolg will der Verein nun aufbauen. Neuer Trainer auf der TGS-Bank ist Michael Rost, der Weltmeister Andrej Klimovets nach sechs erfolgreichen Jahren in der Goldstadt beerbt hat. Pech nur, dass Rost ausgerechnet beim Pokalspiel fehlt – ein lange schon gebuchter Urlaub verhindert seine Anwesenheit. Doch die TGS hat sein ganzes Trainer-Team neu aufgestellt. Mit Mannschaftskapitän Florian Taafel, Timo Hufnagel, Michal Wysokinski und Anna Wysokinska verfügt diese Gruppe über genug Erfahrung und Fachwissen, um die Mannschaft im DHB-Pokal erfolgreich betreuen zu können.

Ärgerlich ist, dass die TGS auch auf dem Feld nicht in voller Stärke auflaufen kann. Neuzugang Michael Oehler muss mit einer Verletzung am Bein passen, Rückraumspieler Yanez Kirschner fehlt wegen einer Platzwunde am Auge. Mit Max Schwarz – er kam wie Oehler vom Ex-Bundesligisten SG BBM Bietigheim – und Nicolai Gerstner vom Lokalrivalen SG Pforzheim/Eutingen werden zwei Neuzugänge am Samstag das TGS-Trikot tragen, mit Finn Malolepszy und Manuel Blum rückten zudem zwei Spieler aus dem Perspektivteam der TGS auf.

Und der Kader der Turngesellen ist ja auch sonst noch gut bestückt. Rechtsaußen Marco Kikillus war einen der besten Drittliga-Torschützen der vergangenen Saison, auch sein Pendant auf der linken Außenbahn, TGS-Eigengewächs Fabian Dykta, überzeugte mit 100 Treffern. Michal Wysokinski und Roy James sorgten zusammen mit den Torhütern Sebastian Ullrich und Jonathan Binder für Stabilität in der Defensive. Der von Florian Taafel angeführte Rückraum hat auch noch Patrick Zweigner und Filip Prsa zu bieten.