760_0900_17362_.jpg TGS Pforzheim steht gegen Kornwestheim vor der Krönung
Ein harter Kampf war schon das Hinspiel, das die TGS Pforzheim mit Florian Taafel (links) 33:29 gewann. Doch Frederick Griesbachs Kornwestheimer waren zuletzt in bestechender Form.  Foto: Gössele, PZ-Archiv 

TGS Pforzheim steht gegen Kornwestheim vor der Krönung

Pforzheim. Die Meisterschaftstrikots der TGS Pforzheim sind fertig und liegen griffbereit. Ob sie am Samstagabend nach dem Spitzenspiel mit dem SV Salamander Kornwestheim auch übergestreift werden können, ist aber trotz der lupenreinen Serie von 46:0 Punkten und elf Zählern Vorsprung vor der Konkurrenz noch nicht sicher. Denn die Personalprobleme beim Spitzenreiter der Handball-Oberliga sind groß (siehe auch „Drei Fragen an Wolfgang Taafel“).

Mit Schmerztabletten wird der an der Achillessehne verletzte Andrej Klimovets am Freitag um 19.30 Uhr in der Benckiserhalle wohl auflaufen können. Dagegen fällt Nils Brandt mit einer verschleppten Grippe voraussichtlich etwa vier Wochen aus. Die zuletzt ebenfalls kranken Frederik Zergon, Florian Taafel und Keeper Philip Hämmerling sind zwar wieder dabei, eine Spitzenleistung wird von ihnen angesichts des Trainingsrückstandes aber kaum zu erwarten sein.

Topfitte Kornwestheimer

Doch auch wenn die TGS angesichts dieser Sorgen noch tiefstapelt, geht sie als Favorit in die Partie. Denn auch im fitten Teil des Kaders steckt großes Leistungspotenzial. Daher soll die Meisterschaft mit einem Sieg gegen den Tabellenzweiten trotzdem perfekt gemacht werden. Zur Party will auch der Anhang der Roten-Weißen nicht nur nach, sondern auch während des Spiels sein Scherflein beitragen.

Und obwohl auch TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel von „nicht gerade überragenden“ Vorzeichen spricht, ist der Respekt der Kornwestheimer groß: „Es gibt für Pforzheim keinen besseren Zeitpunkt, den Aufstieg perfekt zu machen, als im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten“, sagte SVK-Trainer Mirko Henel der „Kornwestheimer Zeitung“. Trotzdem wolle man „nicht nach Pforzheim fahren, um zur Meisterschaft zu gratulieren“. Und: Außer dem Langzeitverletzten Christoph Hämmerle seien alle seine Spieler topfit.

Bretten kämpft um Platz zwei

Heimrecht wie die TGS hat an diesem Wochenende auch der TVBretten, der am morgigen Sonntag um 17.30 Uhr im Brettener Grüner im Spiel mit dem TSV Viernheim seinen zweiten Tabellenplatz, der zu einem Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg rechtfertigt, untermauern will.