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Die TGS (weiße Trikots) tat sich im Auswärtsspiel in Köndringen enorm schwer. Fotos: Gössele, Becker/PZ-Archiv
Die TGS (weiße Trikots) tat sich im Auswärtsspiel in Köndringen enorm schwer. Fotos: Gössele, Becker/PZ-Archiv
25.04.2015

TGS Pforzheim verliert nach müdem Auftritt in Köndringen

Müde, ausgelaugt und eine zu lange Verletztenliste. Die TGS Pforzheim hat das Auswärtsspiel am Samstagabend bei der SG Köndringen/Teningen mit 23:33 verloren. Bereits zur Halbzeit lagen die Pforzheimer mit acht Toren in Rückstand.

Aktuell hat die TGS laut Wolfgang Taafel keine konkurrenzfähige Mannschaft. Neun Spieler fehlen, viele andere sind angeschlagen. Gegen Köndringen kam dann die Tatsache dazu, dass gewohnte Leistungsträger ihre Möglichkeiten nicht abriefen. Handball-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel sah eine kraftlose Vorstellung seiner Jungs: „Die Ermüdung der ganzen Saison macht sich deutlich, sodass das Unheil dann seinen Weg genommen hat.“

Die Pforzheimer starteten schon schlecht in das Spiel. Es fehlte die Kontrolle über den gegnerischen Rückraum, der es Taafel und Co. ungemein schwer machte. Die jungen und engagierten Gastgeber traten selbstbewusst auf. Erst im zweiten Durchgang, als die TGS auf eine 5:1-Deckung umstellte, wurde die Begegnung ausgeglichener. Zu allem Überfluss blieb Nils Brandt in der zweiten Halbzeit angeschlagen die kompletten 30 Minuten auf der Bank.