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Musste in der Halbzeitpause im Spiel gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen seine Jungs wieder in die Spur bringen: Trainer Andrej Klimovets (rechts) konnte in der zweiten Halbzeit dann einen Endspurt der TGS Pforzheim sehen und einen deutlichen Sieg feiern. Foto: Hennrich

TGS Pforzheim verpennt die erste Hälfte und dominiert dann deutlich

Pforzheim. Zwei unterschiedliche Hälften, ein klares Ergebnis: Handball-Drittligist TGS Pforzheim benötigte die Halbzeitpause im Spiel gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen, um in der Bertha-Benz-Halle doch noch zu zeigen, dass das Team vor wenigen Spieltagen noch als heißer Aufstiegskandidat galt. 16:15 stand es nach 30 Minuten. Danach setzte sich die TGS plötzlich zügig ab, um einen 34:24-Sieg feiern zu können.

Lange konnte die HG (Rang 7) mithalten und den Abstand immer wieder auf einen Punkt reduzieren. Ein überzeugendes Spielrezept schien den Pforzheimern (Rang 4) zu fehlen. Ihr Gegner ließ nicht viel Gelegenheiten zu, hielt wacker dagegen und verlangte der TGS alles ab. Doch die Halbzeitansprache schien Wunder gewirkt zu haben. Wie verwandelt kamen die Pforzheimer aufs Feld.

Gleich ging es Schlag auf Schlag. In fünf Minuten zog die TGS auf 21:15 davon, ohne dass Oftersheim/Schwetzingen punkten konnte. Am Ende standen da zehn Punkte Vorsprung auf der Anzeigentafel und die Pforzheimer Handball-Fans hatten wieder einmal ein besonderes Spiel der TGS gesehen.

Top-Torwerfer der Pforzheimer waren Marco Kikillus und Felipe Soteras-Merz mit je acht Treffern. Für die HG erzielte Daniel Hideg elf Punkte. Für den Sprung nach ganz vorne in der Tabelle wird es aber nicht mehr reichen, aber auch so kann die TGS Pforzheim mit einer herausragenden Saison zufrieden sein.