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Viel Redebedarf herrscht bei der TGS Pforzheim um Trainer Andrej Klimovets nach dem 30:30-Remis beim Tabellenletzten. 

TGS Pforzheim verspielt in den letzten 30 Sekunden 2-Tore-Vorsprung gegen Tabellenletzten

Zweibrücken/Pforzheim. Was ist nur mit der TGS Pforzheim los? Trotz komplettem Kader reichte es beim Tabellenletzten SV 64 Zweibrücken am Samstagabend nur zu einem 30:30-Remis – auch, weil die Pforzheimer einen Vorsprung von zwei Toren in den letzten 30 Sekunden verspielten.

Doch der Reihe nach: Bereits von Beginn an hatte die TGS seine Schwierigkeiten gegen gut mitspielende Zweibrücker (7:7, 15.). Zur Halbzeit lagen sogar die Gastgeber vorne (14:13). Auch in der zweiten Hälfte änderte sich wenig daran, kein Team konnte sich absetzen. 

44 Sekunden vor der Schlusssirene markierte dann Evgeni Prasolov den 30:28-Führungstreffer. Das Ding ist durch – könnte man meinen. Denn eben jener Prasolov erhielt eine 2-Minuten-Zeitstrafe – den Vorteil nutzte Zweibrücken. 29 Sekunden vor Schluss: Anschlusstreffer Zweibrücken. Drei Sekunden vor Schluss sorgte Marc-Robin Eisel für den Ausgleich. Und für hängende Köpfe bei den Pforzheimern, die – erstmals seit Monaten – mit dem kompletten Kader angereist waren.

Dennoch ist der von Abteilungsleiter Wolfgang Taafel angepeilte dritte Platz nicht verloren. Aktuell rangiert die HBW Balingen-Weilstetten auf dem dritten Tabellenplatz – punktgleich. Das könnte sich aber noch ändern, denn die HBW spielt erst am Sonntag.

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