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Zu Hause ist die TGS Pforzheim noch ungeschlagen. Martin Kienzle (am Ball) soll dafür sorgen, dass dies auch nach dem letzten Vorrundenspiel gegen Köndringen/Teningen der Fall ist. Foto: Becker, PZ-Archiv
Zu Hause ist die TGS Pforzheim noch ungeschlagen. Martin Kienzle (am Ball) soll dafür sorgen, dass dies auch nach dem letzten Vorrundenspiel gegen Köndringen/Teningen der Fall ist. Foto: Becker, PZ-Archiv
15.12.2016

TGS Pforzheim will gegen Köndringen/Teningen Heimnimbus wahren

Die TGS Pforzheim hat beim Heimspiel am heutigen Samstagabend ab 19.00 Uhr gegen die SG Köndringen/Teningen Gelegenheit – und das war nach dem Verlauf des Spielbetriebs in der ersten Saison in der Bertha-Benz-Halle überhaupt nicht zu erwarten – die Heimbilanz mit einer weißen Weste abzuschließen.

Ob dies gelingt, hängt nicht zuletzt auch davon ab, ob sich die Ausfallliste gegenüber dem Haßloch-Spiel, in dem nicht weniger als fünf Stammspieler ersetzt werden mussten, entscheidend verringert hat. Und es sieht wieder etwas besser aus, denn sowohl Keeper Daniel Sdunek als auch Torjäger Martin Kienzle waren ab Dienstag wieder im Training mit dabei und auch „Effe“ Prasolov signalisierte, voraussichtlich am Samstag mit auflaufen zu können. Dafür steht jetzt hinter dem Einsatz von Florian Taafel ein Fragezeichen. Dieser zog sich im Spiel gegen Haßloch die Stauchung eines Zehengrundgelenks zu, die ihn bisher am Training hinderte. Da der Kapitän als harter Hund bekannt ist, der auf die Zähne zu beißen versteht, wird aber auch er am Samstag mit auf dem Parkett erwartet.

Gute Seiten aufgedeckt

Die missliche Personalsituation in den Reihen der TGS deckte aber auch gute Seiten auf. Zum einen stiegen mit Filip Prsa und Davor Sruk die beiden kroatischen Akteure, die bisher mehr oder weniger als Ergänzungsspieler zu bewerten waren, in der Mannschaftshierarchie auf und zum anderen, zeigte sich mit der Rekrutierung der A-Jugendlichen Finn Malolepszy, Lukas Salzseeler und Kevin Schick, dass sich auch im Nachwuchsbereich der „Roten“ einiges bewegt.

Mit der SG Köndringen/Teningen kreuzt eine Mannschaft auf, die seit einem Jahrzehnt als die Elite-Vertretung des Südbadischen Handball-Verbandes gilt – und dies bedeutet bei Vereinen wie Schutterwald, Hofweier oder Willstätt schon einiges. Nachdem man mit Felix Gässler, Chris Berchtenbrechter und Keeper Domenico Ebner drei der Stärksten nach Konstanz und Bietigheim in die Zweite Liga verlor und noch weitere vier langgediente Recken das Team verließen, gilt im Breisgau nun der Neuaufbau und der Blick auf das untere Drittel der Tabelle. Derzeit belegt der Gast mit 10:18 Punkten Rang zwölf.

Ass im Ärmel

Mit dem bisher 145-fachen Torschützen Pascal Bührer bringt die SG morgen aber immerhin den bisher erfolgreichsten Torschützen der Liga in die Bertha-Benz-Halle mit. Dass der dänische Trainer Ole Anderson mit überraschenden Maßnahmen auch immer ein Ass im Ärmel stecken hat, ist auch kein Geheimnis.