760_0900_24823_.jpg TGS Pforzheim will in der 3. Liga gegen TSV Rödelsee siegen
Ärmel hochkrempeln heißt es wieder für Torhüter Jonathan Binder von der TGSPforzheim, der nach einer berufsbedingten Pause zurückkehrt. 
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Zum Anflug auf den nächsten Sieg will Philipp Schückle mit der SG Pforzheim/Eutingen ansetzen. Becker/PZ-Archiv 

TGS Pforzheim will in der 3. Liga gegen TSV Rödelsee siegen

Richtungsweisende Heimspiele stehen für Pforzheims Handballer am Wochenende an. Die TGS Pforzheim kann in der 3. Liga einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, die SG Pforzheim/Eutingen ist in der Oberliga im Titelrennen gefordert.

Wenn die TGS Pforzheim in der 3. Liga der Männer am Samstag daheim gegen den TSV Rödelsee gewinnt, hat sie auch den dritten Vergleich gegen einen Mitaufsteiger und damit gegen mögliche Konkurrenten im Abstiegskampf für sich entschieden. Die Aufgabe scheint lösbar sein, Die TGS hat nach vier Auftaktniederlagen zuletzt 11:5-Zähler geholt. Und der TSV Rödelsee hat bislang auswärts immer brav die Punkte abgeliefert. Doch der Gegner wird morgen (19.00 Uhr) in die Fritz-Erler-Halle die Punkte nicht kampflos abliefern. Mit Bostjan Hribar und dem kürzlich verpflichteten Ivancic tragen zwei slowenische Nationalspieler das TSV-Trikot. Und auf der rechten Rückraumposition spielt mit Jan Kästner ein ehemaliger Zweitliga-Profi, der in dieser Saison schon 70 mal getroffen hat.

TGS-Trainer Andrej Klimovets kann seine komplette erste Garnitur aufbieten. Keeper Jonathan Binder (zuletzt beruflich verhindert) ist genauso wieder dabei, wie der frischgebackene Vater Sven Kaiser. Beim Sieg in Zweibrücken zuletzt überzeugten aber auch die Nummer zwei im Tor, Philipp Hämmerling, und Linksaußen Christian Zluhan.

In der Oberliga der Männer ist der Kampf um die beiden Spitzenplätzen nach den Niederlagen der SG Pforzheim/Eutingen und des TV Oppenweiler noch spannender. Nur vier Zähler beträgt die Differenz zwischen Spitzenreiter Nußloch und dem Tabellenachten Kenzingen. Und diese Kenzinger kreuzen am Samstag (20.00 Uhr) in der Konrad-Adenauer-Halle auf. Das ist die Chance für die Pforzheimer, sich für die Niederlage in Lauterstein zu rehabilitieren und einen Verfolger abzuschütteln.

Doch die SG-Handballer sind gewarnt: Kenzingen hat von bislang sechs Auswärtsspielen fünf Siege mitgebracht. Mit seinem litauischen Landsmann Vilius Inozaitis, einem Zwei-Meter-Hünen, hat Kenzingens Trainer Steponavicius offensichtlich einen ganz starken Spieler verpflichtet. Ein Sieg der Pforzheimer wäre schon deshalb wichtig, weil bis zum Jahresende mit Heddesheim, Oppenweiler und Pfullingen noch schwere Gegner warten.

In der Badenliga der Männer konnte das Pforzheimer Trio zuletzt mit drei Siegen eine unerwartet positive Ausbeute melden. Dabei überraschte vor allem der Auswärtscoup der SGPforzheim/Eutingen II beim TSV Viernheim, da Trainer Wolfgang Lipps ohne Unterstützung aus dem Oberligakader und der Jugend-Bundesliga auskommen musste. Das sieht am Sonntag, wenn es gegen den TVKnielingen geht, etwas anders aus. Schwierig wird die Aufgabe aber, da Knielingen zuletzt im Spitzenspiel Hockenheim deutlich in die Schranken verwies.

Der HC Neuenbürg hat den Tiefschlag aus dem Derby gegen Bretten mit einem Sieg beim TVHardheim beantwortete. Jetzt gilt es, den Erfolg daheim gegen die TSG Ziegelhausen zu bestätigen und auch wieder einmal vor dem eigenen Anhang zu überzeugen.

Eine ganz schwierige Aufgabe steht dem TV Bretten beim Spitzenreiter HSV Hockenheim bevor.

In der Landesliga der Männer droht Blau Gelb Mühlacker erneut nach nur einer Saison wieder der Abstieg. Nachdem das Kellerduell gegen Durlach verloren wurde muss ein Sieg im „Schicksalsspiel“ bei der SG Heidelsheim/Helmsheim II her. Dann könnte man sogar die Rote Laterne wieder an den Gegner abtreten. Die SGPforzheim/Eutingen III ist mit Trainer Carsten Lipps wieder in die Erfolgsspur eingebogen. Mit einem Heimerfolg über Forst kann das Team sein Zählerkonto erstmals in dieser Saison ausgleichen. Dem TV Ispringen steht beim TVWössingen ein ganz schwerer Auswärtsgang bevor. Allerdings kann Ispringen ohne Druck auflaufen.

In der 3. Liga der Frauen würde der HSG Pforzheim Punktezuwachs wieder einmal gut tun. Seit drei Begegnungen warten die Schützlinge von Ralf Jochim auf ein Erfolgserlebnis. Mit 6:10-Zählern steht der gut gestartete Aufsteiger plötzlich unter Druck. Jetzt geht es auch noch zur TSGKetsch, die nach der freiwilligen Rückkehr in die 3. Liga einige Bundesliga-Erfahrung mitbringt.

In der Landesliga der Frauen steht der SG Pforzheim/Eutingen im Heimspiel mit dem TV Knielingen eine ganz harte Prüfung bevor. Nach dem bisherigen Rundenverlauf darf man der HSG Pforzheim auch beim TSV Graben den Sieg zutrauen.