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Zupackend müssen die Pforzheimer Handballer mit Florian Taafel (vorne rechts) gegen Horkheim agieren, wenn sie nicht ein weiteres Heimspiel verlieren wollen.   Ripberger/PZ-Archiv
Zupackend müssen die Pforzheimer Handballer mit Florian Taafel (vorne rechts) gegen Horkheim agieren, wenn sie nicht ein weiteres Heimspiel verlieren wollen. Ripberger/PZ-Archiv
12.11.2015

TGS Pforzheim will sich zuhause freikämpfen

In einer ausgeglichenen 3. Liga wollen sich die Handballer der TGS Pforzheim mit einem Heimsieg gegen Horkheim nach oben kämpfen. In der Oberliga wartet auf die SG Pforzheim/Eutingen der schwierige Gang zur HSG Konstanz II. Frauen-Drittligist HSG Pforzheim ist am Wochenende spielfrei.

Zwischen Tabellenplatz zwei und 14 – einem Absteigerplatz – liegen in der 3. Liga der Männer gerade einmal sechs Zähler Differenz. Knappe Resultate sind in dieser Spielklasse die Regel. Mitten drin die TGS Pforzheim, der für den Sprung nach oben bislang die Konstanz vor eigenem Publikum fehlte.

Dies soll am Samstag im Heimspiel gegen den TSB Horkheim endlich anders werden. Mit einem Sieg gegen das Heilbronner Team wollen sich die Wartberger für die letzten starken Auswärtsvorstellungen belohnen. Allerdings hat die TGS in den vergangenen beiden Spielzeiten ihre Heimspiele gegen Horkheim verloren.

Mit dem Turner- und Sängerbund stellt sich eine Mannschaft vor, die wie Pforzheim 11:9 Zähler auf dem Konto hat. Zuletzt schlug das TSB-Team um Torjäger Andreas Blodig den Tabellenzweiten Oppenweiler 33:26. Die TGS machte sich zeitgleich mit dem Punktgewinn bei der SG Nußloch, die ebenfalls zur Spitzengruppe zählt, Mut. Trainer Andrej Klimovets hat zudem fast sein komplettes Team zur Verfügung – nur Hagen Körner fehlt.

Bei Oberligist SG Pforzheim/Eutingen sieht die Statistik etwas anders aus als beim Lokalrivalen TGS. 10:2 Heimpunkten stehen 2:6 Auswärtszähler gegenüber. Den bisher einzigen Auswärtserfolg gab es am 4. September beim TB Kenzingen. So nötig die Auswärtspunkte für die Lipps-Truppe auch wären, um in der Spitzengruppe zu bleiben, günstig sind die Prognosen beim Gang zur HSG Konstanz II nicht. Denn die „Seehasen“ belegen als Aufsteiger Tabellenplatz drei und haben daheim eine lupenreine Bilanz von 8:0 Punkten. Zum Großteil handelt es sich um gut ausgebildete Eigengewächse, die eine kompakte 6:0-Abwehr stellen. Die Leistungsträger wie Benjamin Schweda und Felix Krüger werden häufig auch in der 3. Liga eingesetzt.

Da bleibt der Pforzheimer Truppe von Alexander Lipps trotz aller Kampfkraft und gutem Willen am Samstag nur die Außenseiterrolle, denn mit Manuel Mönch und Nicolai Gerstner fehlen zwei wichtige Rückraumspieler weiterhin. Immerhin sind Keeper Stefan Koppmeier, der gegen Heidelsheim mit einer Halswirbelverletzung passen musste, und Abwehrstabilisator Bastian Langenfeld nach verheiltem Nasenbeinbruch wieder dabei.

Auch der TV Bretten wird es beim TV Sandweier schwer haben, obwohl man Punkte nach drei Niederlagen in Serie gut brauchen könnte.