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Im Blickpunkt steht das letzte Heimspiel der TGS Pforzheim (beim Wurf Christian Heuberger), die am Samstag den HC Oppenweiler/Backnang erwartet. Gössele/PZ-Archiv
Im Blickpunkt steht das letzte Heimspiel der TGS Pforzheim (beim Wurf Christian Heuberger), die am Samstag den HC Oppenweiler/Backnang erwartet. Gössele/PZ-Archiv
10.12.2015

TGS Pforzheim will weiter nach oben

Pforzheim. Immer wenn die TGS in der 3. Handball-Liga vor dem Schritt Richtung Tabellenspitze steht, fällt das Flaggschiff des Pforzheimer Handballs wieder zurück. Die Niederlage bei der SG Köndringen/Teningen hat verdeutlicht, dass der Kader der Wartberger allzu sehr auf Kante genäht ist. Als die Südbadener nach 40 starken Minuten von Pforzheim mit einer 3:3-Deckung in die Offensive gingen, riss bei der TGS der Faden. Im Rückraum fehlte dem Team ein dynamischer Akteur wie Filip Prisa, der wegen einer Verletzung nicht dabei war, und es fehlte ein fitter Florian Taafel. Taafel biß zwar wieder auf die Zähne, doch seine Adduktorenverletzung erlaubte es im Grunde gar nicht, aufzulaufen.

Mit dem Heimspiel gegen den Aufsteiger HC Oppenweiler/Backnang beschließt die TGS Pforzheim am Samstag, um 19 Uhr die Vorrunde, die mit bisher 15:13 Punkten die beste der drei Halbserien seit dem Aufstieg ist. Angesichts der Verpflichtungen solch renommierter Akteure wie Valentin Hörer, Christian Heuberger oder Torhüter Daniel Sdunek entspricht der Saisonverlauf allerdings nicht ganz den Erwartungen von Management und Fans. Auch der Umzug in die Bertha-Benz-Halle hat keinen Leistungsschub gebracht.

Da für Prsa das Jahr 2015 sportlich abgehakt ist, und da hinter dem Einsatz von Taafel wieder ein großes Fragezeichen steht, dürfte die TGS über die Leistungsgrenze gehen müssen, um das Heimspiel zu gewinnen. Nach dem Senkrechtstart mit 13:1-Punkten brachten den Gegner allerdings der Knöchelbruch von Keeper Stefan Merzbacher und weitere Verletzungen aus dem Rhythmus zbd nach sechs verlorenen Spielen klingeln im Murrtal nun die Alarmglocken.

In der Oberliga beschließt die SG Pforzheim/Eutingen die Vorrunde bei Schlusslicht TSV Schmiden. Seit die SG im Oktober mit 8:6-Zählern ins Mittelfeld gerutscht war, reichte es – obwohl Kapitän und Torjäger Manuel Mönch fehlte – zu 12:2 Punkten, so dass man nun Dritter ist. Vieles spricht dafür, dass die Mannschaft von Trainer Alexander Lipps nun den sechsten Sieg in Folge landet.

Aufsteiger TV Bretten beschließt die erste Halbserie als BW-Oberligist mit einem Kellerduell beim TB Kenzingen. Vielleicht kann Philipp Schollmeyer, der vorige Saison für Kenzingen auflief, seinen neuen Mitstreitern ein paar nützliche Tipps geben.

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