TGS fehlt Konzentration - 22:23-Niederlage in Sandweier

Sandweier. Mindestens einen Punkt wollten die Handballer der TGS Pforzheim beim TV Sandweier am Samstagabend in der Oberliga Baden-Württemberg mitnehmen, doch am Ende standen die Mannen von Interimstrainer Florian Taafel erneut mit leeren Händen da. Die abstiegsbedrohten Gastgeber – angefeuert von 700lautstarken Fans – gewannen knapp mit 23:22 (11:11).

„Das Spiel war unheimlich spannend, aber auch unheimlich schlecht“, fasst TGS-Abteilungsleiler Wolfgang Taafel den Auftritt beider Teams zusammen. Pforzheim lag schnell mit 1:4 hinten und führte beim Stand von 11:10 kurz vor der Pause das erste aber auch einzige Mal in dieser Begegnung. Nach der Halbzeit kam die TGS nach einem 13:18-Rückstand wieder auf 18:19 heran, doch die Einheimischen hielten die Goldstädter im weiteren Spielverlauf immer auf ein bis zwei Tore auf Distanz. Die Chance auf ein Unentschieden verspielten die Gäste dann endgültig in der letzten Minute, als Jan Althuon übermotiviert zur Werke ging und für sein Foul die Rote Karte sah. Sandweier entschied die Partie schlussendlich mit einem Tor Vorsprung.

„Zu viele individuelle Fehler“ nannte Wolfgang Taafel als Grund für die Niederlage. „Ich bin froh, wenn die Runde rum ist“. Zum letzten Saisonspiel empfängt die TGS am Samstag Schmiden. dom

TGS Pforzheim: Krettek, Binder – Heintz, Körner 7/2, Streichsbier, Müller 3, Kaiser 2, Althuon 2, Hoffmann, Koziol 1, Kusterer 3, Zergon 4.

Dominique Jahn

Dominique Jahn

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