760_0900_17905_.jpg TGS gegen Kornwestheim und Sandweier mit dritter Niederlage in Folge
Nichts zu machen: Damir Lebovic musste auf viele Spieler verzichten.Gössele 

TGS gegen Kornwestheim und Sandweier mit dritter Niederlage in Folge

Oftersheim. Nach den Niederlagen gegen Kornwestheim und Sandweier war für den Handball-Tabellenführer der Oberliga Baden-Württemberg TGS Pforzheim auch bei der HG Oftersheim/Schwetzingen nichts zu erben. Das Team von Damir Lebovic unterlag mit 24:27 (11:16).

Ohne Taafel, Brandt, Binder und Streichsbier fehlten dem TGS-Coach gleich vier Korsettstangen seines Teams, weshalb man sich beim Aufsteiger schon zuvor bewusst war, dass man nur durch eine deutliche Leistungssteigerung der übrigen Akteure gegen das junge Team aus der Spargelstadt bestehen konnte. Hinzu kam, dass man Dima Sydorchuk als eine weitere Alternative für den Rückraum, zugunsten des Landesligateams nicht einsetzen wollte. Dass ausgerechnet TGS-Spieler aus dem bisher noch zweiten Glied positiv überraschten, war im Nachhinein betrachtet mehr als ein Wermutstropfen für die TGS-Verantwortlichen. Allen voran zeigte Ersatzkeeper Jörg Ludwig in Hälfte zwei eine starke Leistung und war maßgeblich daran beteiligt, dass die zweite Hälfte der kampfbetonten Partie mit 11:13 Toren an die TGS gingen. Phillip Ast überzeugte durch eine tadellose Abwehrleistung und in seinem ersten Oberligaeinsatz ließ auch der 17-jährige Raphael Blum erkennen, dass er künftig eine Verstärkung für den Kader des baldigen Drittligisten werden kann.

Der Plan, mit Klimovets und Streichsbier über zwei Kreisläufer zu operieren, war durch die krankheitsbedingte Absage von Christian Streichsbier am Samstagvormittag nicht mehr realisierbar, und da Oftersheim ab der ersten Spielminute den flinken Artur Pietrucha durch kurze Deckung weitgehend aus dem Spiel nahm, war es für Spielmacher Sven Kaiser nicht einfach, Struktur ins Spiel der Rot-Weißen zu bringen.

Als Oftersheim mit 15:9 (25.) in Front lag, glaubten die mitgereisten TGS-Fans noch an ihr Team. Bis zur Mitte von Hälfte zwei bauten die Hausherren ihren Vorsprung sogar noch auf 24:17 aus, doch kam dann die Zeit von Jörg Ludwig, der mehrere klare Chancen der Oftersheimer zunichte machte. Dadurch beflügelt, arbeiteten sich die aufopferungsvoll kämpfenden TGS-Spieler bis auf 25:23 heran. Hätte man in dieser Phase technische Fehler vermieden, wäre für die Pforzheimer noch was drin gewesen. wt

TGS Pforzheim: Ludwig, Hämmerling – Heintz, Pietrucha 2, Kikillus 6/3 Hoffmann, Kaiser 6/2, Ast, Kusterer, Klimovets 6, Zergon, Blum 1, Zluhan 3