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Völlig losgelöst. Hagen Körner von der TGS Pforzheim (rechts) will am Samstag auch der Abwehr des TB Kenzingen einige Rätsel aufgeben. Foto: Gössele, PZ-Archiv

TGS geht locker ins nächste Heimspiel - HCN kann sich sorgenfrei siegen

In der Handball-Oberliga Baden-Württemberg trifft die TGS Pforzheim am Samstag in der Halle im Benckiserpark auf den TB Kenzingen. Eine gute Chance für die Mannen von Hans Christensen, zwei weitere Pluspunkte zu verbuchen. Allerdings kreuzt mit den Südbadenern eine Truppe auf, die um den Klassenverbleib kämpfen muss und dieses Metier auch versteht.

Wenn man auch um den fightenden Gegner weiß, sieht man bei der TGS dem Spiel gegen die Südbadener mit Gelassenheit entgegen. Schon im Vorspiel in Kenzingen gab es einen 29:26-Sieg. Dass man den Ausfall von Florian Taafel zwischenzeitlich zu kompensieren versteht, haben „Tobse“ Müller und seine Mitstreiter zur Genüge bewiesen. Weil das Spiel nicht mehr auf einen Akteur zugeschnitten ist, ist die Truppe, geführt von Spielmacher Sven Kaiser, noch schwerer auszurechnen. Anwurfzeit der Begegnung ist diesmal um 20.00 Uhr.

HCN kann alles klar machen

In der Badenliga kann der HC Neuenbürg am Samstag zu Hause gegen den TSV Birkenau zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen zwei wichtige Zähler für den Verbleib einsammeln, zum andern Revanche für die deutliche 31:38-Niederlage in der Vorrunde nehmen. Altmeister Birkenau steckt mit seinen 12:24-Punkten noch dicker in der Tinte, als die 14:22-Zähler aufweisenden Buchberger. Bei einem Heimsieg wäre Neuenbürg seiner größten Sorgen ledig.

Eine Begegnung auf Augenhöhe ist zwischen dem TV Mannheim-Friedrichsfeld und der SG Pforzheim/Eutingen II zu erwarten. Wolfgang Lipps weiß, dass man gegen die abwehrstarken Gastgeber die Chancen nicht leichtfertig vergeben darf. Das absolute Wachsverbot in der Lilli-Gräber-Halle wird auch dafür ursächlich gemacht, dass die Torausbeute in den Heimspielen der Mannheimer zumeist nicht üppig ausfällt.

Der TV Bretten muss zum dritten Mal in Folge auswärts auflaufen. Weil Gastgeber TSV Viernheim seit dem Trainerwechsel zu Frank Schmitt wie verwandelt ist, droht den Melanchthonstädtern auch zum dritten Mal in Folge eine Niederlage.

In der Landesliga hat der TV Ispringen zuletzt in beide Richtungen überrascht. So instabil wie sich die Mannschaft zuletzt präsentierte, droht nun selbst bei der SG Kronau/Östringen III der Spielverlust. Die „Krösties“ kämpfen derzeit um eine weitere Saison in der Landesliga, wie die 7:1-Punkte aus den letzten vier Auftritten beweisen, offensichtlich gar nicht so aussichtslos.

Wenig Hoffnung für Blau-Gelb

Die Hoffnung auf eine weitere Spielrunde auf Verbandebene ist für Blau-Gelb Mühlacker zwischenzeitlich nur noch minimal. Falls die Blau-Gelben am kommenden Sonntag auch beim TV Forst verlieren sollten, wird das Fünkchen Hoffnung wohl endgültig verglühen. Im Vorspiel lieferten sich die Senderstädter mit dem Gegner ein Kopf-an-Kopf-Duell um, wie so oft in dieser Saison, beim Abpfiff mit einer Niederlage mit einem Treffer Differenz mit leeren Händen da zu stehen.

Die SG Pforzheim/Eutingen III muss zum SV Langensteinbach, den man in der Vorrunde mit einer deutlichen Niederlage im Gepäck nach Hause schickte. Diesmal muss man sich auf eine andere Karlsbader Truppe einstellen, denn diese hat im Abstiegskampf den Ernst der Lage zwischenzeitlich begriffen.

In der Oberliga Baden-Württemberg der Frauen muss die HSG Pforzheim zum alten Rivalen HSG Mannheim. Den Gegner aus der Quadratestadt hat man erst jüngst im BHV-Pokal mit 36:29-Treffern besiegt. Ob am Samstag aber die gleichen Mannschaften auflaufen, bleibt abzuwarten. Mit noch weißer Weste im Jahr 2012 tritt Damir Lebovic mit seinem Team auch in Mannheim mit Erwartungen auf Zählbares an.

In der Landesliga der Frauen hat das Spitzenduo SG Pforzheim/Eutingen und TV Knielingen am Wochenende spielfrei. Um ganz wichtige Punkte geht es für die TGS Pforzheim im Heimspiel mit der TG Neureut II. Falls die Landsliga für die Nordstädterinnen Thema bleiben soll, darf die Partie nicht verloren gehen. Schützenhilfe erhoffen sich die TGS Frauen von der HSG Pforzheim II, der sie im Spiel bei dem mitgefährdeten TV Neuthard fest die Daumen drückt,