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Ein Comeback von Maris Versakovs für das Spiel gegen Oppenweiler/Backnang wäre für die TGS Pforzheim wichtig. Foto: PZ-Archiv/ Becker
Ein Comeback von Maris Versakovs für das Spiel gegen Oppenweiler/Backnang wäre für die TGS Pforzheim wichtig. Foto: PZ-Archiv/ Becker
06.12.2018

TGS-Handballer wollen ihre Serie beim Heimspiel ausbauen

Pforzheim. Nach den Auswärtssiegen in Dansenberg und Saarlouis läuft die TGS Pforzheim am Samstag (19.00 Uhr, Bertha-Benz-Halle) beim Aufeinandertreffen mit dem HC Oppenweiler/Backnang wieder vor dem eigenen Angang auf.

Ziel der zwischenzeitlich auf den dritten Tabellenplatz vorgerückten Wartberger ist es, das halbe Dutzend an Siegen voll zu machen und damit zugleich für das eine Woche später folgende Verfolgerduell mit dem HBW Balingen/Weilstetten II kräftig die Werbetrommel zu rühren.

Wichtige Verstärkungen

Rein vom Tabellenstand und der Statistik her kann man den Pforzheimern den Sieg zutrauen. Man darf aber nicht vergessen, dass die Gäste aus dem Murrtal stärker sein dürften als der augenblickliche zwölften Tabellenplatz und die 9:19-Zähler vermuten lassen. Nach einem durch Spielerwechsel und Verletzungen bedingten Fehlstart mit fünf Niederlagen hat man im Murrtal zu Beginn des Oktobers Nägel mit Köpfen gemacht und sich dabei unter anderem vom Erstligisten BBM Bietigheim das Zweitspielrecht von Nikola Vlahic und Jonathan Fischer gesichert. Nach diesen Maßnahmen ging es mit 9:3 Zählern in den nächsten sechs Spielen steil aufwärts, ehe es durch erneute Verletzungen sowie das Fehlen von Vlahic und Fischer zuletzt wieder drei Niederlagen gab.

Wiedersehen mit Prasolov

Da Erstligist Bietigheim bereits am Freitag zu Hause spielt, dürfte sicher sein, dass Vlahic und Fischer am Samstag für Oppenweiler/Backnang auflaufen werden und damit ein wesentlich widerstandsfähigerer Gegner in der Bertha-Benz-Halle zu erwarten ist. Mit im Kader der Murrtäler stehen auch der Ex-TGSler Evgeni Prasolov sowie Keeper Stefan Koppmeier, der einst bei der Jugend der SG Pforzheim/Eutingen ausgebildet wurde.

In den Reihen der Turngesellen hofft man, dass am Samstag Maris Versakovs, der zuletzt in Saarlouis wegen einer Erkrankung gefehlt hatte, ebenso wieder mit auflaufen wird wie Michal Wysokinski, der im Saarland aufgrund einer Kieferverletzung nur noch bedingt eingesetzt werden konnte. Ein kompletter Kader wäre auch schon deshalb wichtig, weil die Wartberger neben ihrer defensiven 6:0-Deckung jetzt phasenweise doch mit offensiveren Abwehrvarianten aufwarten und hierfür mehr Laufarbeit und Kraftaufwand investieren müssen.