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Vor allem die Abwehr der TGS Pforzheim – hier mit Raphael Blum (links), Davor Sruk und Torhüter Sebastian Ullrich im Hintergrund – ist gegen die torhungrigen Horkheimer gefordert. Archiv foto: Ripberger 

TSB Horkheim zu Gast: Der nächste dicke Brocken für die TGS Pforzheim

Pforzheim. Mit der TGS Pforzheim kennt der Staffeleinteiler in dieser Saison wahrlich kein Pardon. Nach der SG Leutershausen und dem Spiel bei der Perspektive der Rhein-Neckar-Löwen kreuzt am Samstag (19.00 Uhr) mit dem TSB Horkheim der nächste dicke Brocken in der Bertha-Benz-Halle auf. Der Gegner aus dem Heilbronner Winzer-Stadtteil kommt mit der Empfehlung von zwei Auswärtssiegen in die Bertha-Benz-Halle, bei den ersten beiden Saisonspielen hat man es mit 37 Einschüssen bei Zweibrücken sowie 31 Treffern bei der HG Oftersheim/Schwetzingen richtig „klingeln“ lassen.

Der bei FA Göppingen und TVB Stuttgart in der Bundesliga gestählte Michael Schweikardt hat bei seinem ersten Traineramt Nägel mit Köpfen gemacht und die schon seit Jahren an der Spitze der Liga mitmischende Mannschaft stark verjüngt. Die Unterländer spielen einen schnellen Ball mit einer gefährlichen erster und zweiter Welle. Im Spiel in Schwetzingen haben sie jüngst, wie berichtet wird, „den Gegner echt totgelaufen“.

Müller fordert „120 Prozent“

„Unsere zwei bisherigen Gegner waren auch nicht gerade Laufkundschaft“ nimmt TGS-Coach Tobias Müller dem Gegner den größten Schrecken. „Wir haben am Montag im Training unseren Auftritt bei den Rhein-Neckar Löwen, bei dem wir allein an uns selbst gescheitert sind, intensiv aufgearbeitet, uns ist klar, dass wir in dieser Liga in jedem Spiel 120 Prozent abrufen müssen und die werden wir auch gegen Horkheim bringen“, gibt sich Müller auch gegen die Unterländer kampfeslustig und erfolgsorientiert.

„An der Einstellung gab es bisher ohnehin nichts zu kritteln“, so der Trainer weiter. „Was wir brauchen ist Leichtigkeit und die kommt nur durch Siege.“

Was die Aufstellung betrifft, haben die Wartberger keine neuen Alternativen. Kreisläufer Michal Wysokinski wird mit auflaufen, aber seinen Einsatz – wie im Spiel in Östringen – überwiegend auf die Stabilisierung der Abwehr, die das Prunkstück der Wartberger ist, beschränken müssen.