nach oben
Die Grunbacher um Linksfuß Fatih Ceylan (Bild) haben allen Grund zur Freude: Am Wochenende eroberten sie nach dem kleinen Derbysieg gegen Spielberg die Tabellenführung vom FC Nöttingen wieder zurück. Foto: Hennrich
Die Grunbacher um Linksfuß Fatih Ceylan (Bild) haben allen Grund zur Freude: Am Wochenende eroberten sie nach dem kleinen Derbysieg gegen Spielberg die Tabellenführung vom FC Nöttingen wieder zurück. Foto: Hennrich
09.09.2013

TSV Grunbach fürs Oberliga-Derby beim FC Nöttingen bestens gerüstet

Vergangenes Jahr noch Abstiegskandidat, jetzt nach dem sechsten Spieltag Spitzenreiter: Was steckt hinter dem formidablen Start des TSV Grunbach in der Oberliga Baden-Württemberg? Gibt es ein Geheimnis? Wer die Spieler und Funktionäre befragt, erhält immer die gleiche Antwort: Es ist der Teamgeist.

„Wir sind im letzten halben Jahr als Team zusammengewachsen“, sagt Kapitän Sebastian Rutz. „Und wir haben auch sehr gute Leute auf der Bank“, ergänzt Torjäger Dominik Salz. „Es passt einfach in der Mannschaft. Wir haben sie perfekt zusammengestellt“, freut sich TSV-Sportchef Torsten Heinemann.

In der Tat hatte man unter den sieben Eichen ein glückliches Händchen mit den Neuzugängen. Beim 5:1 gegen den KSC standen am Samstag drei in der Startelf. Marc Mägerle von den Stuttgarter Kickers ist als Innenverteidiger eine Bank. Der spielstarke Marko Kovac vom SGV Freiberg ist eine Bereicherung fürs offensive Mittelfeld. Was Manuel Salz im Tor zu leisten vermag, war schon vorher bekannt. Hinzu kommen Andy Surgota, Hüseyin Öztürk oder Tobias Stoll, die den Kader in der Breite verstärken und somit dem Trainergespann Adis Herceg/Teo Rus gute Alternativen bieten.

Augenfällig ist auch, dass der letztjährige Winter-Neuzugang Fatih Ceylan jetzt zu seiner absoluten Topform gefunden hat. Ebenso wie Joao Tardelli verdiente er am vergangenen Samstag gegen den KSC die Note eins. Ceylan erzielte ebenso wie Tardelli ein Tor. Die restlichen Treffer teilten sich Dominik Salz (2) und Marko Kovac

Klar fahren die Grunbacher jetzt mit breiter Brust zum Derby nach Nöttingen (Montag, 16. September, 19.00 Uhr). „Wir wollen gewinnen, genauso wie Nöttingen gewinnen will. Nöttingen hat ein super Team, wir auch. Ich freue mich sehr auf dieses Spiel“, gibt sich Kapitän Sebastian Rutz sehr diplomatisch.

„Der FC Nöttingen ist durch seine Historie in der Oberliga der Favorit in diesem Spiel. Aber uns muss man auch erst mal schlagen“, sagt Torsten Heinemann. „Und sicher wir des diesmal keine Tipps wie 4:1 oder 5:1 für Nöttingen im Vorfeld geben, wie im vergangenen Jahr“, glaubt der TSV-Macher, dass der Respekt gegenüber seinem Verein gewachsen ist. Im vergangenen Jahr endete die Partie im Panoramastadion 0:0, das Rückspiel gewannen die Nöttinger in Grunbach mit 2:1.