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Nach diesem Traumtor von Daniel Reule (vorne links am Boden) zum 1:0 durfte der TSV Grunbach noch hoffen. Doch am Ende stand eine 1:4-Packung gegen den SGV Freiberg. Foto: Ripberger
Nach diesem Traumtor von Daniel Reule (vorne links am Boden) zum 1:0 durfte der TSV Grunbach noch hoffen. Doch am Ende stand eine 1:4-Packung gegen den SGV Freiberg. Foto: Ripberger
24.09.2012

TSV Grunbach im Derby Außenseiter gegen FC Nöttingen

Der FC Nöttingen fühlt sich nach dem 0:0 in Mannheim gut gerüstet. Beim TSV Grunbach hofft man, dass bis zum Lokalkampf einige Verletzte zurückkehren.

Die Generalprobe fürs Oberliga-Derby ist ziemlich unterschiedlich verlaufen. Während der FC Nöttingen mit dem 0:0 beim VfR Mannheim gut leben kann, kassierte der TSV Grunbach mit dem 1:4 (1:2) gegen den SGV Freiberg eine bittere Heimniederlage. Aufgrund der aktuell recht langen Verletztenliste beim Aufsteiger TSV Grunbach ist der FC Nöttingen am kommenden Montag im Panoramastadion (19.00 Uhr) auch als leichter Favorit einzustufen.

Michael Wittwer, Trainer des FC Nöttingen, war nach dem Remis in Mannheim zufrieden. Vor allem die Defensive stand sicher. „Wenn wir jetzt gegen Grunbach gewinnen, haben wir vier Punkte aus diesen beiden Spielen. Das wäre für mich okay“, so Wittwer am Samstag nach der „intensiven Partie“ im Mannheimer Rhein-Neckar-Stadion.

Ganz anders ist die Gemütslage in Grunbach. Das 1:4 gegen den Mitaufsteiger SGV Freiberg tat richtig weh. Die erste Heimniederlage der Saison offenbarte, dass die Personaldecke, wenn drei, vier Leistungsträger fehlen, sehr dünn wird. So war das auch am Samstag. Dominik Salz war beruflich bedingt nicht dabei. Dirk Prediger, Matthias Fixel, Sebastian Rutz und Marco Mössner waren verletzt. Salz wird beim Derby auf jeden Fall wieder dabei sein. Wer aus dem Verletzten-Quartett rechtzeitig fit ist, wird sich zeigen. Fixel wird aber mit Sicherheit noch fehlen.

Das Spiel gegen Freiberg zeigte, dass einige TSV-Spieler, die in der vergangenen Saison noch feste Größen waren, in der Oberliga ihre Probleme haben, das Tempo mitzugehen. Daniel Reule mühte sich im Angriff, erzielte in der 7. Minute mit einem Traumtor das 1:0, war aber für den Rest des Spieles aber sehr oft auf sich allein gestellt. Das Zusammenspiel mit Neuzugang Lorenzo Caballero funktioniert nicht. Dem Spanier fehlt noch die Bindung zur Mannschaft. „Vielleicht war er müde, weil er in der vergangenen Woche zuviel gemacht hat“, mutmaßte Grunbachs Trainer Michael Fuchs.

Kritische Töne

Sehr enttäuscht war nach der Partie Grunbachs Torhüter Mathias Dörrich. Die vielen Verletzten will er nicht als Entschuldigung gelten lassen für die schwache Vorstellung. „Dann müssen die anderen halt in die Bresche springen und sich für das Team zerreißen“, fordert der Keeper. Der Ex-Nöttinger ärgerte sich auch, „dass wohl manche nicht ganz an ihre Leistungsgrenze gehen. Das reicht dann halt nicht. Das muss man ganz klar sagen“, so Dörrich.

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