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Der Neue  beim TSV Grunbach: Brian Hofmann, hier noch im Trikot von Normannia Gmünd.
Der Neue beim TSV Grunbach: Brian Hofmann, hier noch im Trikot von Normannia Gmünd. © privat
13.09.2010

TSV Grunbach kommt in Fahrt - FC Nöttingen II muss zulegen

PFORZHEIM. „Das war keine leichte Kiste“, blickt Frank Misztl auf den 3:2-Sieg gegen den FC Spöck zurück. „Rüpelhaft“, „überdimensional hart“ und „vom Trainer provoziert“ seien die Gäste in Grunbach aufgetreten. „Das war aber auch schon im Pokalspiel so“, erinnert sich Misztl. Am Sonntag griff der Schiedsrichter durch. Nachdem Caner Korkmaz an der Außenlinie von hinten umgegrätscht wurde, musste ein Spöcker Spieler mit Rot vom Platz.

Von der hitzigen Atmosphäre ließ sich am Schluss auch Serhat Gülbas anstecken, der wegen Meckerns den Roten Karton gezeigt bekam. „Er hat aber auch brutal auf die Socken bekommen“, entschuldigt Misztl die verbale Entgleisung seines Spielmachers. Ansonsten war er mit dem Auftritt seines Team sehr zufrieden. „So langsam kommen wir in Fahrt“, sagt Misztl, der gegen Spöck sogar noch einen Neuzugang aufs Feld schickte. Brian Hofmann kam auf der rechten Außenbahn zum Einsatz. Der 20-Jährige spielte bei den A-Junioren des VfB Stuttgart, zuletzt probierte er sein Glück bei Normannia Gmünd. Beim Sprung in den Oberliga-Kader wurde das Talent aber wegen muskulärer Probleme immer wieder ausgebremst. Warum der Blitz-Transfer? „Da Denis Mrmic und Dario Jankovic länger ausfallen, haben wir nochmal zugeschlagen“, erklärt Frank Misztl.

Zulegen muss dagegen der FC Nöttingen II. Das 2:5 gegen Aufsteiger Ittersbach war die dritte Pleite in Folge. Und zwölf Gegentore in den letzten drei Spielen passen Adolf Weidlich so gar nicht. „Wir machen zu viele einfache Fehler“, ärgert sich der Coach. Ob es an der jungen Truppe liegt? „Es fehlt schon an Erfahrung, aber im Training arbeiten die Jungs super. Nur im Spiel klappt’s nicht“, so Weidlich. Zu allem Übel verletzte sich gegen den VfR auch noch Kai Käuffert. Gestern ließ sich der Abwehrspieler mit Verdacht auf Bänderriss in der Arcus-Klinik untersuchen.

Dort dürfte er Enis Manzak getroffen haben. Der Stürmer von Fatihspor verletzte sich im Spiel gegen Spitzenreiter Östringen (1:2). „Wir haben tollen Fußball gespielt, am Ende hat nur das Glück gefehlt“, meint Fatihspor-Coach Kamil Manzak.

Der 1. FC Kieselbronn kam ohne Stefan Wittmann, Marco Parisi (beide verletzt) Daniel Kugele und Patrick Buschmann (beide im Urlaub) zu einem 1:1 in Flehingen. Mit etwas Glück hätten wir auch gewinnen können“, meint Trainer Uwe Schumacher. „Doch unter diesen Umständen sind wir mit dem einen Punkt zufrieden.“