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Grunbachs Trainer Michael Fuchs sah die Chancen aufs Weiterkommen im Pokalspiel gegen den Tabellenführer der 3. Liga, SV Sandhausen, bei „null Prozent“. Am Ende gab es ein 0:2.
Grunbachs Trainer Michael Fuchs sah die Chancen aufs Weiterkommen im Pokalspiel gegen den Tabellenführer der 3. Liga, SV Sandhausen, bei „null Prozent“. Am Ende gab es ein 0:2. © PZ-Archiv
12.11.2011

TSV Grunbach unterliegt im Pokal Favorit SV Sandhausen

Grunbach. Im Viertelfinale des nordbadischen Fußball-Pokals kam es am Samstag zum Aufeinandertreffen von zwei Tabellenführern – allerdings getrennt durch einige Fußballklassen. Während der SV Sandhausen souverän in der 3. Liga führt, hat sich der TSV Grunbach als Verbandsliga-Neuling gleich den Spitzenplatz erobert. Im Pokalspiel aber mussten die Grunbacher dem Favoriten aus der 3. Liga den Vortritt lassen.

Mit 2:0 (Halbzeit 1:0) gewann SV Sandhausen 0:2 bei der hoffnungsvollen Elf aus dem Nordschwarzwald. Die weiteren Begegnungen Amicitia Viernheim gegen SV Spielberg, VfR Mannheim gegen FC Nöttingen und SV Waldhof Mannheim gegen SpVgg Neckarelz wurden verlegt.

„Wir wollen in die nächste Runde einziehen und sind im Wettbewerb die ranghöchste Mannschaft. Dementsprechend konzentriert werden wir dort auch zu Werke gehen“, hatte Sandhausens Trainer Gerd Dais, Ex-KSC-Spieler und zweimaliger Trainer beim FC Nöttiungen, vor dem Spiel erklärt. Sein Sieg-Wunsch ist in Erfüllung gegangen. Auch Torsten Heinemann, 2. Vorsitzender beim TSV Grunbach, hatte so ein Ergebnis wohl geahnt. „Sandhausen ist eine bockstarke Mannschaft. Nicht umsonst stehen sie an der Spitze der Dritten Liga – drei Klassen über uns“, hatte er zuvor gegenüber der „Pforzheimer Zeitung“ erklärt.

Auch Grunbachs Trainer Michael Fuchs sah die Chancen aufs Weiterkommen bei „null Prozent“. Allerdings haben sich seine Spieler gegen eine hohe Niederlage gestemmt. Das 0:2 klingt so schlecht nicht. Das Positive: Der TSV Grunbach durfte sich über eine Rekordkulisse und jede Menge Werbung für den Verbandsliga-Fußball in der Region freuen.

Damit alles reibungslos über die Bühne gehen konnte, musste der TSV einige Auflagen des BFV erfüllen. So wurde das komplette Gelände eingezäunt, die Wiese am Trainingsplatz als Parkplatz freigegeben, die Straße nach Kapfenhardt zur Einbahnstraße umfunktioniert, wo man ebenfalls am Wegesrand parken kann. Die Verkehrsregelung übernahm die Polizei sowie die Security vor Ort. pz/tok