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Rugby-Bundesliga: Erfolgsmodell TV Pforzheim

Die 7er-Rugby-Nationalspieler Carlos Soteras-Merz und Tafadzwa Chitokwindo (Bild) sind wichtig für den TVP bei der 7er-DM in Heusenstamm. Foto: PZ-Archiv
Die 7er-Rugby-Nationalspieler Carlos Soteras-Merz und Tafadzwa Chitokwindo (Bild) sind wichtig für den TVP bei der 7er-DM in Heusenstamm. Foto: PZ-Archiv
23.08.2018

TV Pforzheim sieht sich nicht als Favorit für die 7er-Rugby-DM

Pforzheim. Rugby-Bundesligist TV Pforzheim scheint ein Abonnement auf die deutsche Vizemeisterschaft im 7er-Rugby zu haben. Seit 2013 reichte es dem TVP fünfmal in Folge nur zu Vizemeister-Ehren. 2012 konnten die „Rhinos“ das DM-Turnier gewinnen und den ersten nationalen Titel in der Vereinsgeschichte holen. Jetzt treffen sich an diesem Samstag und Sonntag im hessischen Heusenstamm 16 Teams, um den 7er-Rugby-Meister auszuspielen. Dieses Mal werden den Pforzheimern jedoch keine großen Finale-Chancen eingeräumt.

Das Team befindet sich im totalen Umbruch, hatte nach dem späten DRV-Pokalfinale und den kurzen Ferien kaum Zeit, sich zu regenerieren und einzuspielen. „Wir werden mit einer Mannschaft antreten, in der wir nur wirklich gesunde Spieler einsetzen, um kein Verletzungsrisiko einzugehen, denn eine Woche später brauchen wir für den Bundesligastart gegen den SC Frankfurt alle Mann an Bord“, so TVP-Teammanager Jens Poff.

Die Gruppengegner sind schwer einzuschätzen. RK 03 Berlin, Dritter der Bundesliga Nord/Ost, und RC Rottweil, Zweiter der 2. Bundesliga Süd, sind Teams, die ein gut gelaunter TVP schlagen kann und wenn die Pforzheimer Nationalspieler Carlos Soteras-Merz (Deutschland) und Tafadzwa Chitokwindo (Zimbabwe) auf dem Platz stehen. Der SC Neuenheim dürfte wohl der härteste Brocken sein. Der Absteiger aus der Bundesliga Süd/Ost hat sich für diese Saison enorm verstärkt und hätte wohl sogar das Potenzial für mehr als nur das DM-Halbfinale.