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Als Spielertrainer des TV Mühlacker ist Markus Mahler (am Ball) der Kopf der „Hightowers“. Foto: Fotomoment
Als Spielertrainer des TV Mühlacker ist Markus Mahler (am Ball) der Kopf der „Hightowers“. Foto: Fotomoment
20.07.2015

TVM-Basketballer reif für die Landesliga

Mühlacker. Im Eiltempo durch die Ligen – drei Aufstiege in den vergangenen drei Jahren prägen die Erfolgsgeschichte des Basketballprojektes „Mühlacker Hightowers“. Der Kopf dahinter ist Markus Mahler. Der gebürtige Maulbronner ist seit dem Jahr 2006 aktiver Basketballer und über die BSG Vaihingen-Sachsenheim in die Senderstadt gekommen. „Der TV Mühlacker wollte eine Ballsportart in sein Repertoire aufnehmen, und da es in Mühlacker und den Stadtteilen alle anderen Sportarten schon gibt, ist es eben Basketball geworden“, berichtet Mahler. Im November 2011 habe man sich erstmalig getroffen, ab Januar 2012 gab es das erste Team.

Die Männer des TVM sind bisher in jedem Jahr aufgestiegen. Zuletzt genügte ihnen Platz drei in der Bezirksliga Schwarzwald/Oberrhein, um in die Landesliga zu gelangen. Durch den Rückzug des Grüner Stern-Teams aus Keltern war ein Platz frei geworden. Spielertrainer Mahler betont, dass das Team „eine Schippe drauflegen“ muss, um in der Landesliga bestehen zu können.

Ein paar Neuzugänge sind bereits im Gespräch. Das Ziel für die neue Runde heißt erst einmal „Klassenerhalt“, Mahler hofft aber, dass dieses Ziel noch nach oben korrigiert werden kann. Weiterhin wünscht sich Mahler, der Spieler, Trainer und Abteilungsleiter in Personalunion ist, dass die Mannschaft nicht wie in den zurückliegenden beiden Spielzeiten „viel Verletzungspech“ hat. Die Landesliga-Saison beginnt für die „Hightowers“ voraussichtlich am ersten Oktoberwochenende. Zuvor findet bereits die erste Pokalrunde statt.

Die „Hightowers“ haben vor, an ein, zwei Turnieren teilzunehmen. Für Mitte September ist ein Freundschaftsspiel gegen die BG Karlsbad vereinbart. Mühlacker bietet bei den Männern noch ein zweites Team auf, das mit vielen jungen Spielern in der Kreisliga A antritt. Die Hallensituation dagegen ist suboptimal. Laut Mahler haben die Basketballer nur einmal in der Woche ein Drittel der Enztalhalle für sich: „Ein Trainingsspiel auf dem Großfeld ist dann natürlich nicht möglich.“

Der Spielertrainer ist zudem von den Zuschauerzahlen enttäuscht. Sie seien „sehr unterschiedlich, aber meistens eher mau“. Doch auf Rückhalt kommt es an, wenn das Team in engen Spielen die Nase vorne haben will und womöglich doch einmal den nächsten Aufstieg angehen will.