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Der TV 1834 Pforzheim ist in der Rugby-Bundesliga nicht aufzuhalten. Gegen den Tabellenvierten SC Frankfurt 1880 gab es mit 27:17 den vierten Sieg im vierten Spiel.
Der TV 1834 Pforzheim ist in der Rugby-Bundesliga nicht aufzuhalten. Gegen den Tabellenvierten SC Frankfurt 1880 gab es mit 27:17 den vierten Sieg im vierten Spiel. © dpa
17.09.2011

TVP in Rugby-Bundesliga nicht zu bremsen: Sieg gegen SC Frankfurt

Pforzheim. Der TV 1834 Pforzheim ist in der Rugby-Bundesliga nicht aufzuhalten. Konnte man anfangs noch davon ausgehen, dass der Neuling in der deutschen Top-Liga noch unterschätzt wird, beziehungsweise die Gegner nicht allererste Sahne waren, so haben die Pforzheimer nun die erste echte Standortbestimmung mit Bravour bestanden. Am Samstag schlug der TVP den Tabellenvierten SC Frankfurt 1880 mit 27:17 – der vierte Sieg im vierten Spiel.

Dabei waren die deutschen Rugby-Meister von 2009 und 2008 sowie die Vizemeister 2011, 2010 und 2007 nicht aus der Hessen-Metropole in die Goldstadt gekommen, um hier Punkte zu verschenken. Nach einem Straftritt gingen die Frankfurter nicht ganz unerwartet mit 3:0 in Führung. Doch die Bundesliga-Neulinge aus Pforzheim schien das nicht nachhaltig beeindruckt zu haben. Da war Selbstvertrauen genug vorhanden, um den Spieß umzudrehen. 13:8 führte der TVP zur Halbzeit.

Doch das Spiel entwickelte sich längst nicht so einseitig, wie es in den beiden vorangegangenen Heimspielen der Pforzheimer der Fall war. Die Frankfurter blieben gefährlich, doch am Ende konnte der SC dem Druck des TVP nicht mehr standhalten. In der Schlussminute gab es für den TVP einen Straftritt kurz vor dem Malfeld des SC Frankfurt 1880, den die Pforzheimer in ein Gedränge wandelten. Leider resultierte daraus nicht der vierte Versuch.

Nach einem ausgeglichenen Spiel gewinnt der TVP nach guter Leistung mit 27:17 und bleibt mit 19 Punkten punktgleich mit dem neuen Tabellenführer Heidelberger RK, der amtierende deutsche Meister und Meister von 2010. Am Samstag, 1. Oktober, 15 Uhr, sind die Heidelberger zu Gast auf dem inzwischen nicht mehr so gleichmäßig grünen Alten Reitturnierplatz im Enzauenpark unterhalb des Mäurachs an der Kanzlerstraße. Dieses Spitzenspiel könnte vielleicht schon richtungsweisend sein, denn wenn der TVP hier mithalten kann, braucht sich wohl niemand mehr in Pforzheim Sorgen um eine gute Platzierung im ersten Bundesliga-Jahr zu machen. tok