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Die Taekwondo-Kämpfer des Judo-Club Pforzheim glänzten bei den Landesmeisterschaften in der Ludwig-Erhard-Sporthalle.  Foto: JCP 

Taekwondo-Kämpfer mit starkerMedaillenausbeute

Pforzheim. Nachdem die Corona-Pandemie die Ausübung von Kontakt-Veranstaltungen lange Zeit untersagte, stand nun kürzlich die badische Taekwondo-Meisterschaft auf dem Terminplan der Taekwondo-Union Baden-Württemberg (TUBW). Ausrichter der Landesmeisterschaft in Pforzheim war der Judo-Club Pforzheim (JCP) unter Cheftrainer Ibrahim Sönmezates (7. Dan).

Zunächst in der Jahnhalle geplant, musste das Turnier aufgrund der aktuellen Flüchtlingslage in die Sporthalle der Ludwig-Erhard-Schule verlegt werden.

Doch auch diese kurzfristige Änderung der Location konnte den JCP nicht durcheinanderbringen. Wie von vorigen Turnieren bereits bekannt, bot der JCP eine rundum gelungene Meisterschaft mit perfekter Organisation an.

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Neben 185 Kämpfern, davon 25 vom JCP gab es hohen Besuch von der deutschen Taekwondo Union (DTU). Der Bundeskampfrichter Referent Abdullah Ünlübay (7. Dan) stattete dem Turnier einen Besuch ab, um etwaige Fragen beziehungsweise Anregungen der Kampfrichter zu beantworten.

Unter den Augen der TUBW-Vorstandschaft und strenger Einhaltung der Corona-Regeln fanden spektakuläre Kämpfe teil. Auf drei Kampfflächen wurden in allen Leistungsklassen mit elektronischer Ausrüstung (PSS Weste) Duelle auf hohem Niveau durchgeführt.

Die Medaillenausbeute der JCP-Kämpfer konnte sich dann auch sehen lassen. 14 Mal Gold, sechs Mal Silber und fünf Bronzemedaillen brachten dem Judo-Club den dritten Platz in der Mannschaftswertung, hinter den Kämpfern der TTM (1.) und dem der Tae-Kwon-Do Koleyko Wiesloch (2.).