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Natui Sua aus Somoa glaubt an seine Pforzheimer Mannschaft.  Foto: J. Keller

Teamgeist soll Pforzheimer Rugby-Rhinos gegen Favoriten helfen

Pforzheim. Zweites Heimspiel, zweite Herkulesaufgabe: Nach dem Meister SC Frankfurt 1880 kommt nun die RG Heidelberg an diesem Samstag, 15 Uhr, zur SG TV/CfR Pforzheim ins SüdwestEnergie-Stadion nach Eutingen.

Die vor der Saison enorm verstärkte RGH, die vor allem mit einer langen Reihe von 7er-Rugby-Nationalspielern aufwartet und dem entsprechend ein extrem schnelles, lauffreudiges Spiel bieten wird, liegt aktuell punktgleich mit dem SCF auf Rang zwei.

Für den Gastgeber wird entscheidend sein, wie gut das neu formierte Team sich schon mannschaftlich geschlossen gegen den Titelfavoriten präsentieren kann.Nach einer deutlichen Auswärtspleite in der vergangenen Saison gab es im Rückspiel eine knappe 42:43-Niederlage. Jens Poff von „Pforzheim Rugby“ glaubt an ein erneut enges Match gegen den schon eingespielten Favoriten, denn aktuell würden sich die „Rhinos“ im Training als Einheit zeigen. Die Stimmung unter Spielertrainer Fabian Broughton sei gut. Am Samstag könnte sich, so Poff, eine überaus spannende Rugby-Schlacht entwickeln.

Chance ist da

Wenn es der SG gelingt, durch eine konzentrierte Abwehrarbeit die schnellen Sprints der Heidelberger 7er-Experten zu unterbinden, hätten die Pforzheimer wohl eine Chance, sich selbst erfolgreich in Szene zu setzen. Dazu aber bedarf es routinierter Abläufe und blinden Spielverständnisses. Gegen den Meister aus Frankfurt waren im ersten Heimspiel bei der SG Schwächen im Gedränge zu sehen. Um der RGH aus solchen Situationen heraus keine Vorteile für überfallartige Angriffe zu verschenken, müssen die starken Männer im Pforzheimer Gedränge besser dagegenhalten.

Das erfolgreiche Aufbäumen der „Rhinos“ in der zweiten Halbzeit gegen Meister SCF vermag allerdings Hoffnung auf ein gutes Spiel der SG TV/CfR Pforzheim zu machen.