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Luis Erlenbusch vom TC Wolfsberg. Foto: Hennrich

Tennis: Luis Erlenbusch beim Turnier des TC Wolfsberg mit Außenseiterchancen

Pforzheim. Als Dominik Köpfer, der auch in dieser Zweitliga-Saison für den TC Wolfsberg aufschlägt, am Donnerstag am späten Nachmittag in Wimbledon den Platz betrat, waren die meisten Erstrundenspiele des 37. Goldstadtpokalturniers der Herren um den Cup der Fa. Stepper wie auch der 9. internationalen badischen Meisterschaften der Frauen um den G.Rau-Admedes Cup auf der Anlage des TCW schon beendet. Turnierdirektor Thomas Hell war begeistert vom Auftakt und sprach von „tollem Tennisport bei perfektem Wetter“.

Bei den Männern rückte Marko Lenz vom TC Wolfsberg nach der krankheitsbedingten Absage des Georgiers Aleksandre Metrevelli unverhofft an die Spitze der Setzliste, durfte sich darüber aber nicht lange freuen. Denn bereits in Runde eins kam das Aus. Dabei hatte Lenz den ersten Satz noch glatt mit 6:0 gegen den Frankfurter Oliver Tobisch gewonnen, dann aber ging es bergab (3:6, 2:6). Das konnte natürlich auch Thomas Hell nicht gefallen: „Marko weiß, dass er bis zum Saisonstart noch ein bisschen was tun muss“, merkte der Turnierchef mit Blick auf den Beginn der 2. Liga, in der Lenz ebenfalls für den TC Wolfsberg aufschlägt, an.

Mit Julius Hell, Justin Karcher, Patrick Sell und Felix Wild mussten junge TCW-Spieler, die per Wildcard oder als Lucky Looser ins Hauptfeld gekommen waren, erwartungsgemäß ebenfalls die Segel streichen. Noch im Rennen ist David Fix, doch der 14-Jährige profitierte bei seinem Sieg gegen den Ötisheimer Joel Ockernahl von der Aufgabe des Gegners. Weil auch Andre Begemann krank abgesagt hat, ruhen die Pforzheimer Hoffnungen nun auf Luis Erlenbusch, der als Siebter der Setzliste gegen den Fürther Alexander Wolfschmidt problemlos weiterkam. Großer Favorit auf den Turniersieg ist nun der an zwei gesetzte Inder Vijay Sundar Prashanth (PS Karlsruhe), auch wenn er gegen den Qualifikanten Noah Schlagenhauf aus Vaihingen-Rohr sechs Spiele abgab.

Auch bei den Frauen sagte die topgesetzte Spielerin ab. „Die bekommt keinen Ton heraus, ist total erkältet“, berichtete Thomas Hell über sein Telefonat mit der Dresdnerin Lara Schmidt. Die nun an Position eins vorgerückte Sarah Gronert vom TC Bredeney zog mühelos mit 6:2, 6:2 gegen Hannah Thajer von der STG Geroksruhe ins Achtelfinale ein.

Die an Position zwei gesetzte Natalie Pröse vom SC Frankfurt hatte in ihrem Auftaktmatch nur im ersten Satz (7:6) gegen Lavinia Morreale vom TA VfL Sindelfingen etwas Mühe, im zweiten Durchgang (6:2) spielte sie ihre Routine aus.

Von den drei Wolfsberger Spielerinnen schaffte nur Qualifikantin Almudena Sanz-Llaneza den Sprung ins Achtelfinale. Die Spanierin spielte gegen die an vier gesetzte Gabriela Horackova (Ski Club Ettlingen) groß auf und gewann in drei Sätzen 6:3, 1:6, 6:4.

Für Pauline Hascher kam dagegen in der ersten Runde das Aus. Die Wolfsbergerin musste sich gegen Julia Mikulski vom TC Bredeney mit 0:6, 0:6 geschlagen geben.

Eine bittere Niederlage kassierte auch Josephine Karcher. Das TCW-Ass gewann gegen Caroline Brack vom TC Schwarz-Gelb Heidelberg den ersten Satz mit 6:4 und führte im zweiten mit 4:0. Unerklärlicherweise brach sie dann aber ein, verlor den Durchgang mit 5:7 und auch den dritten Satz musste sie mit 2:6 abgeben.

Am Ende des Tages verlor auch Dominik Köpfer sein Zweirundenmatch in Wimbledon.

Am Freitag wird ab 10.00 Uhr das Achtelfinale gespielt, gegen 14 Uhr stehen dann die Viertelfinals an.

Dominique Jahn

Dominique Jahn

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