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Der TC Wolfsberg hofft, dass Stefano Travaglia erstmals in dieser Saison für die Pforzheimer spielt. Foto: Ripberger/PZ-Archiv
Der TC Wolfsberg hofft, dass Stefano Travaglia erstmals in dieser Saison für die Pforzheimer spielt. Foto: Ripberger/PZ-Archiv
21.07.2017

Tennis-Zweitligist TC Wolfsberg will im ersten Heimspiel einen Fehlstart abwenden

Pforzheim. Der Saisonstart ging zwar daneben, aber noch ist alles drin für Tennis-Zweitligist TC Wolfsberg. Dass der TCW vor einem Jahr mit einem 4:5 beim TV Reutlingen startete, letztlich aber mit 12:4 Punkten Zweiter wurde, verdeutlicht, dass sich aus der jüngsten Niederlage beim TC Großhesselohe noch nicht viel ableiten lässt. Angesichts der 2:7-Schlappe sagt Team-Manager Thomas Hell allerdings: „Wenn wir vorne mitspielen wollen, muss ein Sieg her.“ Im Heimspiel am Sonntag um 11 Uhr gegen den TSV 1860 Rosenheim zu punkten, dürfte jedoch nicht einfach werden.

Nachrücker Rosenheim ist mit einem 9:0 gegen den Vorjahresdritten Spvgg Hainsacker in die Saison gestartet. Fünf der Punkte resultierten allerdings aus durchweg engen Match-Tie-Breaks. Während sich die Rosenheimer zum Saisonbeginn also nicht beklagen konnten, fehlte den Pforzheimern bisher das Quäntchen Glück, denn sie verloren ja fünf von sechs Match-Tie-Breaks.

Travaglia wäre wichtiger Faktor

Eine wichtige Frage wird sein, ob Stefano Travaglia zum TCW-Team stößt und Marko Lenz als Nummer eins ablöst. Falls der Italiener, der diese Woche beim Turnier in San Benedetto del Tronto dabei war, das Punktspiel bestreitet, dürfte Pforzheim auf den hinteren Positionen besser besetzt sein, da dem TCW der Kader des Großhesselohe-Spiels voraussichtlich komplett zur Verfügung steht.

An der Adria unterlag Travaglia übrigens zusammen mit Luca Vani in der zweiten Runde dem topgesetzten Doppel knapp. Interessant dabei, das auf der anderen Seite des Netzes neben Luca Magaroli (Schweiz) Tristan-Samuel Weissborn, ein Österreicher aus dem Rosenheimer Team, stand.

Hell rechnet damit, dass die Oberbayern stark besetzt anreisen: Der 21-jährige österreichische Davis-Cup-Spieler Sebastian Ofner, der in Wimbledon in der dritten Runde Alexander Zverev in drei Sätzen unterlag, wäre eine Attraktion. Ein alter Bekannter ist Riccardo Bellotti: Dass er den TCW verließ, war für Hell „eine gewisse Enttäuschung“.

TCW rechnet mit vielen Fans

Ähnlich wie bei den Aufstellungen gibt es im Hinblick aufs Wetter Fragezeichen. Ein sonnig-warmer Sonntag ist allerdings angesagt. Auch deshalb rechnet Hell mit relativ viel Publikum. Um die 400 Fans sollen es gerne werden: Der TCW will schließlich nicht abfallen, sondern als Dauerbrenner der 2. Liga lieber weiter positiv auffallen – in jeder Hinsicht.