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Thomas Hewig zum besten Stürmer der Kreisliga gewählt.
Thomas Hewig zum besten Stürmer der Kreisliga gewählt. © PZ-Archiv
31.07.2013

Thomas Hewig zum besten Stürmer der Kreisliga gewählt

Ein Phantom ist eine unwirkliche Erscheinung oder ein Gespenst. Genau das trifft auch auf Buckenbergs Stürmer Thomas „Bomber“ Hewig zu. Die Tormaschine vom Landesliga-Aufsteiger ist laut FSV-Trainer Norbert Volsitz ein echter „Vollblutstürmer“, der Ruck-Zuck aus dem Nichts kommt und sein Tor erzielt.

Seine 61 Tore aus der Saison 2010/2011, als der FSV Buckenberg noch in der Kreisklasse aktiv war, sind unlängst zu einer Legende geworden. Kein Wunder also, dass ihn die Leser und die Kreisliga-Teams jetzt zum besten Stürmer der abgelaufenen Kreisliga-Saison gewählt haben. Mit 46,3% setzte er sich knapp vor Philipp Jany (1. FC Ersingen) mit 41,5% und Dominik Zenko (1. FC Dietlingen) mit 12,2% durch. Unumstritten sind die Fähigkeiten, die Thomas Hewig auszeichnen: Sein Killerinstinkt und sein harter, platzierter Schuss sind nur zwei von vielen. Allerdings wäre der Stürmer sicherlich noch torgefährlicher, wenn ihn nicht eine langwierige Sprunggelenksverletzung seit vielen Jahren immer wieder zu kurzzeitigen Zwangspausen zwingen würde. Nach jedem Pflichtspiel benötigt Hewig mindestens einen Tag frei, ansonsten würde sein Fuß nicht mehr mitmachen. PZ-news stellt den „Bomber“ der Buckenberger ein wenig näher vor.

Name: Thomas Hewig

Geburtsdatum: 29.10.1989

Spitzname: Bomber

Position: Sturm

Bisherige Vereine: FSV Buckenberg (F- Jugend), Karlsruher SC (E- bis C-Jugend), FSV Buckenberg (seit B-Jugend)

Lieblingsbeschäftigung: Mit meinen Mannschaftskollegen etwas unternehmen. Egal was, Hauptsache sie sind dabei.

Das sagt Norbert Volsitz (Trainer vom FSV Buckenberg) über ihn: „Ich habe Thomas schon in der F-Jugend trainiert. Damals hat man bereits gemerkt, dass er sehr ehrgeizig ist. Es war für ihn schlimm, wenn wir verloren haben oder er beim Stand von 4:0 ausgewechselt wurde. Das konnte er nicht verstehen. In diesen frühen Jahren erkannte man, dass Thomas ein besserer Fußballer als gewöhnlich ist. Er ist ein Vollblutstürmer, der immer für ein Tor gut ist. Manchmal siehst du ihn im ganzen Spiel nicht und Ruck-Zuck taucht er aus dem Nichts auf und macht sein Tor. Seine goldene Zeit hatte er in der C-Jugend beim Karlsruher SC. Ich erinnere mich an das badische Pokalfinale im Hallenfußball, wo es nach regulärer Spielzeit noch 0:0 stand. In der Verlängerung hat Thomas dann einfach einen Hattrick geschnürt und der KSC gewann das Endspiel mit 3:0. Auch wenn er jede Woche aufs Neue viele Tore schießt, plagt er sich seit längerem mit einer unangenehmen Verletzung herum, die er sich in der Jugend zugezogen hatte. Er wollte damals so schnell wie möglich wieder spielen und kurierte die Verletzung nicht richtig aus, weshalb er noch heute die Folgen mit sich herumträgt. Er ist teilweise nicht mal in der Lage, an zwei Tagen in Folge voll durchzutrainieren. Eine Operation ist schon lange geplant, allerdings liefen die letzten Jahre erfolgreich für ihn und den FSV, weswegen er den Termin immer weiter hinauszögert hat. Er ist ein richtiger Fußballfanatiker. Neben dem Platz unternimmt er auch sehr viel mit seinen Kameraden aus der Mannschaft.“

Über mich: Seit ich sieben Jahre alt bin, spiele ich Fußball. Zu meinen größten Erfolgen zählt sicherlich der badische Pokal, den ich in der C-Jugend mit dem KSC in der Halle gewinnen konnte. Das Spiel blieb mir vor allem in Erinnerung, weil ich in der Verlängerung, die insgesamt fünf Minuten dauerte, drei Dinger gemacht habe und wir am Ende 3:0 gewonnen haben. Ansonsten bin ich natürlich auch stolz auf die 61 geschossenen Tore in der Kreisklasse. Klar ist aber auch, dass das nicht mein alleiniger Verdienst war – meine Mannschaftskollegen wollen nicht unbedingt die Tore machen und legen mir die Bälle viel lieber zurecht. Ansonsten bin ich durch meine Verletzung am Sprunggelenk, die ich mit der Rückkehr vom KSC zum FSV zugezogen habe, gehandicapt. Nach einem Spiel brauche ich mindestens einen Tag Pause.