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Im Halbfinale 1999 empfing Oberhausen den FC Bayern. Kurz nachdem Effenberg gegen Christoph Müller das 2:0 erzielte, wurde CfR-Trainer Teo Rus eingewechselt. Foto: dpa
Im Halbfinale 1999 empfing Oberhausen den FC Bayern. Kurz nachdem Effenberg gegen Christoph Müller das 2:0 erzielte, wurde CfR-Trainer Teo Rus eingewechselt. Foto: dpa
Kopfballduelle waren nie die große Stärke von Rainer Krieg, der hier gegen Gladbachs Michael Klinkert hochsteigt. Gegen den FC Bayern traf er dennoch per Kopf. Foto: dpa
Kopfballduelle waren nie die große Stärke von Rainer Krieg, der hier gegen Gladbachs Michael Klinkert hochsteigt. Gegen den FC Bayern traf er dennoch per Kopf. Foto: dpa
05.08.2015

Tipps für FC Nöttingen: So klappt’s mit dem Pokalwunder

Moritz Hoeft hat es getan, Rainer Krieg auch und Eberhard Carl gleich dreimal: ein Tor gegen den großen FC Bayern. Kann der FC Nöttingen dies am Sonntag (16 Uhr/Sky) nachmachen? Und welche Erfolgsrezepte der vergangenen 25 Jahre lassen sich auf heute übertragen? Das hat die PZ einige Trainer gefragt, die auf spektakuläre Spiele gegen die „Mia san Mia“-Bayern zurückblicken: Krieg, Teo Rus und Lothar Strehlau.

„Ab sofort werden die böse“, sagte Strehlau am 4. August 1990 in der Kabine des FV Weinheim – und meinte den FC Bayern, der gerade, es war Halbzeit, 0:1 zurücklag. „Die kommen jetzt wie die Hummeln, die gehen jetzt wild drauf los“, rief Coach Strehlau. Sein eindringlicher Blick wanderte von Spieler zu Spieler, ehe er ergänzte: „Wer jetzt glänzen will für sich, gefährdet den Erfolg der anderen.“ Nicht glänzen. Ist das das Erfolgsrezept? Vor 25 Jahren blieb es beim Weinheimer Pokalcoup und dem 1:0 aus der ersten Hälfte.

Nöttingens Trainer Michael Wittwer gewann als Spieler dreimal gegen den FCB, einmal gelang dies seinem Co-Trainer Rainer Krieg: Es war am 16. Mai 1992, als der 47-Jährige für den Karlsruher SC und gegen Erich Ribbecks Mannen zum 3:0 traf. Dennoch glaubt Krieg nicht, dass die Taktik von damals heute weiterhilft: „Das ist eine völlig andere, professionellere Mannschaft und der Fußball hat sich weiterentwickelt.“

Zumindest „sehr, sehr enttäuscht“ war Teo Rus am 9. März 1999. Da erfuhr der damalige Spieler von Rot-Weiß Oberhausen, dass er im Pokal-Halbfinale gegen die Bayern auf der Bank Platz nehmen muss. „Alexander Ristic hat auf erfahrene Spieler gesetzt“, erinnert sich der heutige Trainer des 1. CfR Pforzheim. Nach der Pause durfte der damals 24-Jährige doch noch auf der Zehner-Position ran, konnte aber die 1:3 (0:2)-Niederlage nicht mehr verhindern. Fast hätte er die Münchner noch einmal nervös gemacht – doch nach seinem Zuckerpass schoss Lars Toborg neben das Tor.

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