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Über vier Stunden duellierten sich die Dietlinger Tischtennis-Asse um Kapitän Oliver Virk mit dem letztjährigen Titelträger TG Eggenstein. Am Ende hieß es 8:8-Unentschieden. Foto: Ripberger
Über vier Stunden duellierten sich die Dietlinger Tischtennis-Asse um Kapitän Oliver Virk mit dem letztjährigen Titelträger TG Eggenstein. Am Ende hieß es 8:8-Unentschieden. Foto: Ripberger
10.10.2017

Tischtennis: Dietlingen für grandiosen Auftritt nur mit Punkt belohnt

Pforzheim. Obwohl Dietlingens Asse zum Saisonauftakt der Tischtennis-Verbandsliga dem letztjährigen Titelträger aus Eggenstein nach über vier Stunden Spielzeit ein 8:8-Remis abtrotzten, wollte im Lager der Hausherren keine richtige Freude aufkommen, standen sie doch dicht vor einem doppelten Punktgewinn.

TTC Dietlingen – TG Eggenstein 8:8. Nachdem Mujdrica/Marinovic und Weber/Frank in den Doppeln für eine Dietlinger 2:1-Führung gesorgt hatten, drehten Eggensteins Bernd Griesinger sowie Martin Knoll im Spitzenpaarkreuz den Spieß um, bevor Oliver Virk zurückschlug und zum 3:3 ausglich. Anschließend zwang Jonathan Rosenow seinen Kontrahenten Marcus Balke dank einer taktisch reifen Leistung mit 11:7, 14:16, 11:8 und 11:3 in die Knie.

Als dann auch noch Andreas Weber gegen Denis Rubcic sowie Fabian Frank gegen Michael Mang die Oberhand behielten, hieß es 6:3 und der TTC schien auf einem guten Weg zu sein, den alten Rivalen endlich mal in seine Schranken zu weisen. Freilich nur für kurze Zeit, stellten doch Knoll, Griesinger sowie Balke die Uhren mit drei Erfolgen in Serie wieder auf null. Wer allerdings dachte, dass die Gastgeber nun einbrechen würden, sah sich getäuscht, im Gegenteil: Rosenow entzauberte Rupp, ehe Weber gegen Mang gewann und das Tor zum Coup erneut weit aufstieß.

Dank ihrer Routine glückte es der Auswahl aus Eggenstein jedoch auch ein zweites Mal, sich der drohenden Niederlage zu entziehen. Rubcic verkürzte auf 7:8, bevor das Paradedoppel Knoll/ Griesinger das letztlich leistungsgerechte Unentschieden perfekt machte. „Irgendwo können wir schon zufrieden sein“, gab Dietlingens Kapitän Virk zu, „aber wenn man den Spielverlauf sieht, wäre mehr möglich gewesen.“