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11.01.2017

Tischtennis: Erfolgreicher Start der Wilferdinger Frauen

Pforzheim. Mit einem 5:5-Remis gegen die NSU Neckarsulm feierte Wilferdingens junge Frauenequipe in der 3. Tischtennis-Bundesliga Süd einen gelungenen Rückrundenauftakt. Dagegen wurde Dietlingens Auswahl in der Regionalliga Südwest vom Tabellendritten DJK Offenburg II kalt erwischt und wartet dadurch weiter auf den ersten Punktgewinn.

TB Wilferdingen – NSU Neckar- sulm 5:5. Nachdem Truksova/Belopotocanova den TBW mit 1:0 in Führung gebracht hatten, mussten sich Klimova/Gales gegen Matthes/Tu geschlagen geben, ehe die ehemalige Wilferdingerin Wenna Tu für die Württembergerinnen nachlegte und die Gastgeberinnen unter Druck setzte. Doch Katarina Belopotocanova hielt diesem stand und zwang Rebecca Matthes mit 13:11, 12:10, 3:11, 8:11 sowie 11:9 in die Knie.

Davon angestachelt blühte Wilferdingens hinteres Paarkreuz mit Monika Klimova und Larissa Gales auf. Zunächst zermürbte Klimova Lisa Mayer, bevor Gales mit ihrem variantenreichen Spiel Kathrin Hessenthaler in ihre Schranken wies und für einen 4:2-Vorsprung sorgte. Als sich danach auch noch Lucia Truksova in die Siegerliste eintrug, schien Wilferdingens Triumph zum Greifen nah. Allerdings gab Tu mit ihrem Erfolg über Belopotocanova der Neckarsulmer Equipe die Zuversicht zurück, so dass Hessenthaler wie auch Mayer gegen Klimova beziehungsweise Gales den Spieß im Vergleich zum ersten Durchgang umdrehten und den Gästeakteurinnen einen Zähler retteten. „Wenn Du 5:2 führst, willst Du natürlich mehr“, gab Wilferdingens Coach Matthias Zelling zu, „doch konnten wir durch diesen Punktgewinn immerhin einen Platz gut machen“, so Zelling weiter, um anzumerken, dass unter Umständen auch Rang neun zum Klassenerhalt reichen könnte.

TTC Dietlingen – DJK Offenburg II 0:8. Unter keinem guten Stern stand das Duell für das Quartett aus Keltern, musste es doch einmal mehr auf seine Spitzenkraft Eva Rentschler verzichten. Dennoch boten Lea Dürr und Petra Grether gleich im ersten Doppel gegen Röderer/Wolf eine starke Vorstellung, ohne jedoch im Entscheidungssatz das nötige Quäntchen Glück zu haben. Nachdem auch Saskia Fabricius und Nadine Kirsch gegen Jana Kirner sowie Alisa Schwarz klein beigeben mussten, nahm die zunehmend einseitiger werdende Auseinandersetzung ihren Lauf und Offenburg hatte wenig Probleme. aj