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06.10.2015

Tischtennis: Kleinsteinbach/Singen trotz 8:8 in Freiburg nicht zufrieden

Pforzheim. Obwohl Kleinsteinbach/Singens Herren bei ihrer Premiere in der Tischtennis-Badenliga aus Freiburg einen Punkt entführten, waren sie mit ihrer Vorstellung unzufrieden. Ganz im Gegensatz zu der ihrer „Zweiten“, grüßt diese in der Verbandsklasse Süd nach drei Spieltagen doch von der Tabellenspitze.

FT 1844 Freiburg II – TTG Kleinsteinbach/Singen 8:8. Bis zum 2:2 konnte sich keines der beiden Teams einen Vorteil verschaffen. Dann läutete Dejan Dujakovic mit einem glatten Erfolg über Fabian Mühlhaus Kleinsteinbach/Singens stärkste Phase ein. Hai Khanh Nguyen legte nach, ehe Michael Schweizer gegen Daniel Siegele gewann und den TTG-Vorsprung auf 5:2 hochschraubte. Anschließend mussten sich allerdings sowohl Ilija Rajkovaca als auch Michael Küst geschlagen geben, ehe Dujakovic, Kenan Hrnic sowie Nguyen mit ihren jeweiligen Kontrahenten kurzen Prozess machten und für eine vermeintliche Vorentscheidung sorgten.

Doch die Hausherren hielten dagegen. Zunächst verkürzte Niklas Grimm auf 5:8, bevor sich dessen Bruder Jonas sowie Joscha Hoffmann im hinteren Paarkreuz erneut durchsetzten und das Schlussdoppel erzwangen. In diesem fanden Dujakovic/Nguyen dann nie zu ihrem gewohnten Rhythmus und verloren gegen Glunk/Siegele mit 5:11, 3:11, 11:6 sowie 6:11.

„So schlecht haben wir schon lange nicht mehr gespielt“, gab Kleinsteinbach/Singens Kapitän Rajkovaca unumwunden zu, „zumindest konnten wir noch einen Punkt retten. Jetzt gilt es, das Spiel schnell abzuhaken und nächste Woche gegen Furtwangen/Schönenbach eine Schippe draufzulegen“.

TTG Kleinsteinbach/Singen II – TTC 95 Odenheim II 9:3. Nachdem Rajkovaca/Galic sowie Atesci/Bergdolt für eine frühe 2:0-Führung gesorgt hatten, besannen sich die Gäste auf ihre Stärken und gestalteten die Begegnung ausgeglichen.

Erst als Jan Christoph beim Stande von 4:3 gegen Sebastian Staat mit 8:11, 12:10, 12:14, 11:6 sowie 12:10 triumphierte, wirkte Odenheims Truppe angezählt.

Denis Hill zeichnete für Punkt Nummer sechs verantwortlich, ehe Rajkovaca, Galic und der blendend aufgelegte Atesci die Kraichgauer nicht mehr zur Entfaltung kommen ließen und den Sack vollends zuschnürten. aj