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Beim Heimsieg der TTG Kleinsteinbach/Singen gewann Kenan Hrnic seine beiden Einzel.   Becker
Beim Heimsieg der TTG Kleinsteinbach/Singen gewann Kenan Hrnic seine beiden Einzel. Becker
22.11.2016

Tischtennis: Kleinsteinbach/Singen und Dietlingen in ihren Ligen vorne mit dabei

Während die TTG Kleinsteinbach/Singen in der Tischtennis-Badenliga dank eines 9:3-Erfolges über die Spvgg Ottenau ihre Ambitionen auf einen Spitzenplatz untermauerte, gelang es den Männern des TTC Dietlingen in der Verbandsliga gegen den TSV Amicitia Viernheim doppelt zu punkten. So stellten die Dietlinger den Anschluss ans Führungsquartett wieder her.

TTG Kleinsteinbach/Singen – Spvgg Ottenau 9:3. In den Doppeln legte die TTG den Grundstein zum Sieg. Nachdem Dejan Dujakovic und Kenan Hrnic gegen Lukas Mai beziehungsweise gegen Martin Palatinus auf 4:1 erhöht hatten, drohte den Gästen aus dem Murgtal ein Debakel. Dann schlug Aaron Kawka zurück und ließ den Tabellenachten kurz von einer Wende träumen. Doch Michael Schweizer und Kevin Valentin sorgten anschließend für eine Vorentscheidung. Daran vermochte auch Julian Deschners Sieg über Ilija Rajkovaca nichts zu ändern. Dujakovic, Hrnic sowie Hai Khanh Nguyen holten für Kleinsteinbach/Singen die noch nötigen Punkte. „Jetzt gilt es nächste Woche an diese Leistung anzuknüpfen und unsere Serie weiter auszubauen“, hielt sich TTG-Kapitän Rajkovaca nicht all zu lange mit der Gegenwart auf.

TTC Dietlingen – TSV Amicitia Viernheim 9:6. Obwohl die Hausherren auf den erkrankten Andreas Bechtum verzichten mussten, wollten sie gegen den Tabellennachbarn unbedingt gewinnen. Allerdings stand es nach drei Doppeln und sechs Einzeln 4:5.

Doch die Dietlinger Tischtennisspieler besannen sich auf ihre kämpferischen Tugenden. Dennis Mujdrica glich aus, bevor der blendend aufgelegte Zvonko Marinovic mit seinem zweiten Tagessieg die Weichen stellte. Zwar sorgte Erik Winkenbachs Erfolg über Oliver Virk bei den Dietlingern noch einmal für Unbehagen, doch sorgte Jürgen Doll dann für das 7:6. Daraufhin zwang Youngster Jonathan Rosenow Patrick Beck in die Knie, ehe zum Abschluss der Dietlinger Christoph Gau Stephan Maier entzauberte. „Es war ein hartes Stück Arbeit“, räumte Dietlingens Mannschaftsführer Virk nach der Begegnung ein, „Aber Selbstläufer gibt es in dieser Liga eben nicht“, sagte Virk außerdem.