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Zu alter Stärke will der TTC Dietlingen mit Lea Dürr in der Oberliga zurückfinden. Das erste Spiel ging aber schon mal verloren. Foto: Ripberger
Zu alter Stärke will der TTC Dietlingen mit Lea Dürr in der Oberliga zurückfinden. Das erste Spiel ging aber schon mal verloren. Foto: Ripberger
Gut gelaunt in die neue Runde: Kathrin Micke vom TTC Tiefenbronn. Foto: TTCT
Gut gelaunt in die neue Runde: Kathrin Micke vom TTC Tiefenbronn. Foto: TTCT
12.09.2017

Tischtennis-Frauen: Dietlingen hofft auf entspanntere Saison – Tiefenbronn setzt auf bewährtes Personal

Pforzheim. Bei den Frauen hat der Tischtennisbezirk Pforzheim nach dem Rückzug des aus der Dritten Bundesliga Süd abgestiegenen TB Wilferdingen (wir berichteten) in den überregionalen Klassen lediglich noch zwei Eisen im Feuer – neben dem TTC Dietlingen in der Oberliga Baden-Württemberg ist dies der TTC Tiefenbronn in der Verbandsliga.

Oberliga Baden-Württemberg

Nachdem Dietlingens Equipe im vergangenen Jahr in der Regionalliga Südwest reichlich Lehrgeld bezahlen musste, will sie sich jetzt – eine Etage tiefer – stabilisieren und wieder für positivere Schlagzeilen sorgen. Dass dies jedoch nicht von heute auf morgen geht, hat bereits ihr erster vorgezogener Auftritt beim TTC Bietigheim-Bissingen II gezeigt. Mit 2:8 kamen sie dort unter die Räder. Zwar gehören die Württembergerinnen neben den TTF Stühlingen, dem TTV Weinheim-West sowie dem TTC Frickenhausen zum engeren Favoritenkreis, doch hatte man sich schon etwas mehr ausgerechnet. „Wir wollen uns zumindest im Mittelfeld etablieren“, lässt Mannschaftsführerin Lea Dürr keine Zweifel daran aufkommen, eine zweite Seuchensaison mit aller Macht verhindern zu wollen. Dafür lockte man immerhin Ettlingens erst 15-jähriges Nachwuchstalent Nadjana Schneider in den Speiterling. Feste Größen im Aufgebot des Kelterner Quartetts sind natürlich nach wie vor Eva Rentschler und Petra Grether. Während Nadine Kirsch aufgrund ihres erheblichen Zeitaufwands für die Anreise zur NSU Neckarsulm wechselte, steht Saskia Fabricius weiterhin als adäquater Ersatz zur Verfügung. „Wenn sich erste Erfolge einstellen, wächst das Selbstvertrauen. Dann werden wir auch zu alter Stärke zurückfinden“, blickt Dürr den kommenden Aufgaben zuversichtlich entgegen.

Verbandsliga

Mit 28:4 Punkten und 122:39 Spielen sicherte sich der TTC Tiefenbronn im April den Titel in der Verbandsklasse Süd und machte dadurch seine Rückkehr in die Verbandsliga nach nur einem Jahr perfekt. „Diese Erfahrung hat uns in unserer Entwicklung weitergebracht“, sagt Kathrin Micke. Dass in der Verbandsliga natürlich ein anderer Wind weht, sei klar. „Dennoch trauen wir uns zu, die Klasse zu halten“, so Micke weiter. Angehen wird man dieses Unterfangen mit Miriam Lechler, Ann-Kathrin Zahn, Kapitänin Micke sowie Tina Stephan, also in der bewährten Formation. „Wenn wir aus beruflichen beziehungsweise studienbedingten Gründen nicht komplett antreten können, wird Amelie Tittjung einspringen“, weiß Micke um eine weitere zuverlässige Kraft in ihren Reihen.