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Glänzte an der Platte: Ann-Katrin Ziegler vom TB Wilferdingen.  Hennrich
Glänzte an der Platte: Ann-Katrin Ziegler vom TB Wilferdingen. Hennrich
23.02.2016

Tischtennis-Frauen des TB Wilferdingen geben Rote Laterne ab

Während Wilferdingens Frauen in der dritten Tischtennis-Bundesliga Süd gegen die TTG Süßen einen überraschenden Sieg feierten und die Rote Laterne an den TV 1921 Hofstetten abgaben, machte der TTC Dietlingen in der Oberliga gegen den TTV Weinheim-West kurzen Prozess und zementierte so seinen fünften Tabellenplatz.

TB Wilferdingen – TTG Süßen 6:4. Nachdem Ann-Katrin Ziegler und Luisa Kokacova die TBW-Auswahl mit 1:0 in Führung gebracht hatten, unterstrichen Tu/Bondareva gegen das favorisierte Süßener Duo Dziadkowiec/Gruber ihre mittlerweile erlangte Reife, zwangen diese mit 11:7, 11:8, 5:11, 4:11 sowie 11:8 in die Knie und setzten ein erstes dickes Ausrufezeichen. Zwar schlugen Celine Gruber wie auch Martyna Dziadkowiec postwendend zurück, doch stellten Ziegler und Kokacova im hinteren Paarkreuz den alten Abstand wieder her. Wer allerdings dachte, dass die Gästeakteurinnen nun ihren Rhythmus verlieren würden, sah sich getäuscht. Weder Dziadkowiec noch Gruber gaben sich eine Blöße und glichen zum 4:4 aus. Anschließend sorgte Ziegler dank einer taktischen Meisterleistung gegen Annika Schuler freilich für die Vorentscheidung, ehe Kokacova der überforderten Gesa Schmid vollends den Zahn zog und Wilferdingens zweiten Saisonsieg unter Dach und Fach brachte. „Die Mädels haben ein richtig gutes Spiel gemacht“, zeigte sich TBW-Coach Matthias Zelling von der Mannschaftsleistung angetan, „wenngleich wir uns schon bewusst sind heute auch mal das Glück gehabt zu haben, dass der Gegner mit zweifachem Ersatz antrat“.

TTC Dietlingen – TTV Weinheim-West 8:2. Bereits in den Doppeln legten Zettl/Grether und Dürr/Rentschler den Grundstein. Nachdem Lea Dürr, Conny Zettl sowie Petra Grether Dietlingens Vorsprung auf 5:1 hochgeschraubt hatten, war die abstiegsgefährdete Equipe von der Bergstraße angezählt. Daran vermochte auch Muriel Broschards zweiter Tageserfolg nichts zu ändern, folgte doch Eva Rentschlers Antwort prompt. Zettl zeichnete wenig später für das 7:2 verantwortlich, bevor Grether mit einem 11:4-, 11:4- und 11:7-Triumph über Heike Fuhrmann der Begegnung endgültig ein Ende setzte. „Obwohl wir nicht unseren besten Tag erwischt hatten, war der Erfolg zu keinem Zeitpunkt gefährdet“, brachte es Dietlingens Mannschaftsführerin Dürr auf den Punkt.