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Auch die Siege von Denis Mujdrica reichten in der Partie gegen den TTC Weinheim II nicht für den TTC Dietlingen. Foto: Ripberger
Auch die Siege von Denis Mujdrica reichten in der Partie gegen den TTC Weinheim II nicht für den TTC Dietlingen. Foto: Ripberger
21.11.2017

Tischtennis-Verbandsliga: Dietlingens erste Niederlage

Keltern-Dietlingen/Tiefenbronn. Obwohl der TTC Dietlingen in der Tischtennis-Verbandsliga der Herren nach seinem Erfolg beim TTV Weinheim-West auf heimischem Boden gegen dessen Stadtrivalen TTC 1946 Weinheim II die erste Saisonniederlage kassierte, mischt er weiterhin in der Spitzengruppe mit, ließ doch auch der Primus aus Adelsheim erstmals Federn. Der TTC Tiefenbronn verlor auswärts in Ettlingen.

TTV Weinheim-West – TTC Dietlingen 5:9. Nachdem Mujdrica/Rosenow sowie Gau/Weber den TTC in den Doppeln auf Kurs gebracht hatten, warteten Oliver Virk und Denis Mujdrica gegen Christian Stofleth beziehungsweise Goran Tadic mit beeindruckenden Vorstellungen auf, bevor Dennis Ludigkeit auf 2:4 verkürzte und den Gastgebern noch einmal Hoffnung verlieh. Allerdings nur für kurze Zeit, entpuppten sich Jonathan Rosenow, Thomas Nowicki sowie Andreas Weber gegenüber ihren Kontrahenten doch in der Folge als abgeklärter. Erst beim Stand von 7:2 verloren Dietlingens Asse etwas die Konzentration. Ehe das Match dann zu kippen drohte, zogen sie freilich die Zügel wieder an, so dass Rosenow für Punkt Nummer acht verantwortlich zeichnen konnte und Weber den Sack zuschnürte. „Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir das Fehlen von Zvonko Marinovic und Andreas Bechtum gut kompensiert“, so Dietlingens Kapitän Virk zufrieden.

TTC Dietlingen – TTC 1946 Weinheim II 4:9. Gegen die junge, ambitionierte Weinheimer Drittliga-Reserve liefen Dietlingens Mannen von Anfang an einem Rückstand hinterher. Zwar sorgte der überragende Mujdrica sowohl im Einzel als auch im Doppel an der Seite des wieder zur Verfügung stehenden Marinovic dafür, dass die Begegnung nicht vorzeitig entschieden war, doch verhindern konnte auch er die erste Dietlinger Saisonpleite nicht. Sieg Nummer vier ging auf das Konto des immer besser werdenden Rosenow. „Heute habe ich mich in der Doppelaufstellung verzockt“, nahm Virk eine Teilschuld auf sich, „aber wir haben uns insgesamt schwergetan und letztlich verdient verloren“, so Virk weiter.

Während Dietlingens in der Tischtennis-Oberliga Baden-Württemberg beheimatete Frauen gegen die FT V. 1844 Freiburg einen schwer erkämpften 8:6-Sieg feierten, gab es für den TTC Tiefenbronn beim Spitzenreiter der Verbandsliga, dem TTV Ettlingen, nichts zu ernten.

TTC Dietlingen – FT V. 1844 Freiburg 8:6. Den Grundstein legten die Gastgeberinnen in den Doppeln. Sowohl Dürr/Fabricius als auch Grether/Schneider setzten sich in ihren jeweiligen Duellen durch. Als dann jedoch sechs der ersten neun Einzel zu Gunsten Freiburgs endeten, schien Dietlingens vierte Saisonniederlage unvermeidlich. Aber Lea Dürr steckte nicht auf, kämpfte und glich gegen Julia Röderer zum 6:6 aus, ehe Petra Grether Jana Philipp entzauberte und die Breisgauerinnen unter Druck setzte. Im abschließenden Einzel rechtfertigte die für Eva Rentschler ins Team gerückte Saskia Fabricius mit einem 11:8-, 11:9- sowie 11:3-Erfolg über Louisa Klausmann ihre Nominierung und avancierte so zur Matchwinnerin.

TTV Ettlingen – TTC Tiefenbronn 8:4. Nachdem Tiefenbronns Doppel Stephan/Tittjung Ettlingens frühe Führung egalisiert hatte, demonstrierten Kiara Maurer & Co ihre Stärke auf eindrucksvolle Art und Weise. Nicht weniger als sechsmal in Serie verließen sie die Tische als Siegerinnen, bevor Tina Stephan Lara Pitz-Jung niederrang und auf 2:7 verkürzen konnte. Daraufhin sorgten Amelie Tittjung und Miriam Lechler für zwei weitere Tiefenbronner Erfolgserlebnisse, bevor die in dieser Liga unterforderte Maurer Ettlingens sechsten Triumph endgültig perfekt machte.