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Es läuft recht gut für Jennie Wolf aus Ersingen. Foto: Steinbrenner
Es läuft recht gut für Jennie Wolf aus Ersingen. Foto: Steinbrenner
27.09.2016

Tischtennisspielerin Jennie Wolf holt bei Slovenia Open zweimal Bronze

Otocec/Slowenien. Jennie Wolf hat ihre bereits sehr umfangreiche Medaillensammlung um zweimal Edelmetall erweitert. Bei den Slovenia Open in Otocec nahm die Tischtennis-Nachwuchsspielerin aus Ersingen an zwei Siegerehrungen teil.

Zusammen mit Janina Kämmerer (TSV 1909 Langstadt) und Caroline Hajok (MTV Tostedt) reichte es für die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) im Team-Wettbewerb zum dritten Platz. Ebenfalls erst im Halbfinale wurde der Siegeszug von Wolf/Hajok in der Doppel-Konkurrenz gestoppt. Die DTTB-Paarung hatte bereits eine Woche zuvor bei den Croatia Open ebenfalls Bronze gewonnen. „Es läuft im Moment ganz gut bei mir“, merkte die 17-Jährige mit einem Augenzwinkern an.

Im Team-Wettbewerb war das Trio von Bundestrainerin Dana Weber jedoch gegen eine gemischte Kombination mit Mädchen aus Taiwan und Ungarn chancenlos. Bei der 1:3-Niederlage hatte sich lediglich Hajok gegen die Ungarin Kitti Korda durchgesetzt. Kämmerer sowie Wolf mussten sich der starken asiatischen Konkurrenz geschlagen geben. Jennie Wolf war gegen Pei-Ling Su bei der 4:11, 4:11, 8:11-Niederlage ohne Möglichkeiten.

An die guten Leistungen aus Kroatien knüpften Jennie Wolf/Caroline Hajok im Doppel-Wettbewerb an. Die an Position zwei gesetzte Kombination verlor erst in der Vorschlussrunde gegen Ana Tofant/Aleksandra Vovk (Slowenien) nach vier Durchgängen. „Schade, dass es erneut nicht zum Einzug in das Endspiel gereicht hat“, haderte die Bundesliga-Spielerin des TV Busenbach. „Aber unsere Gegnerinnen hatten einen sehr starken Tag erwischt“, erkannte Wolf neidlos an.

Eine äußerst unglückliche Niederlage kassierte Wolf im Einzel. Mit vier Erfolgen sowie nur einem verlorenen Satz qualifizierte sich die Ersingerin für das Achtelfinale und stand eigentlich schon mit einem Bein in der Runde der letzten acht. Gegen Sabina Surjan aus Serbien konnte Jennie Wolf bei einer 3:2-Satzführung im sechsten Durchgang jedoch vier Matchbälle (10:6) nicht nutzen und verlor noch in sieben Abschnitten. „Das war sehr ärgerlich. So eine Partie darf ich nicht aus der Hand geben.“