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Hat als Verteidiger vier Treffer auf dem Konto: Thorben Schmidt vom FC Nöttingen.   Hennrich, PZ-Archiv
Hat als Verteidiger vier Treffer auf dem Konto: Thorben Schmidt vom FC Nöttingen. Hennrich, PZ-Archiv
19.10.2015

Topfavorit FC Nöttingen gibt sich in der Oberliga keine Blöße

Remchingen-Nöttingen. Den FC Nöttingen hatten alle Experten auf dem Zettel, als es zu Saisonbeginn darum ging, die Favoriten für den Aufstieg in die Regionalliga zu nennen. Insofern ist es keine allzu große Überraschung, dass die Remchinger nach einem Drittel der Saison an der Tabellenspitze der Fußball-Oberliga Baden-Württemberg thronen.

Vor allem auswärts trumpft das Team vom Chefcoach Michael Wittwer beeindruckend auf: Fünf Spiele, fünf Siege – besser geht es nicht.

Der jüngste 3:1-Erfolg beim Verfolger FV Ravensburg zeigte, wie unberechenbar der Regionalliga-Absteiger ist. Mit Thorben Schmidt erzielte ein Verteidiger in der 88. Minute das vorentscheidende 2:1. Überhaupt entpuppt sich Schmidt mehr und mehr zum „Torjäger“. Vier Mal traf er bereits ins Schwarze – keine schlechte Bilanz für einen Defensivspieler.

Zwei Treffer gelangen auch Marc Schneckenberger schon. Darunter die 1:0-Führung in Ravensburg per Kopf (40.). Eine Viertelstunde vor Schluss allerdings hatte der defensive Mittelfeldspieler Pech. Bei einem Sturz wurde das Schultergelenk ausgekugelt. Unter Narkose wurde es im Ravensburger Krankenhaus gerichtet. Eine Operation wird wohl nicht nötig sein, wie gestern nach einer Kernspin-Untersuchung festgestellt wurde. Schneckenberger wird konservativ behandelt. Gleichwohl muss er für mehrere Wochen pausieren.

Abgesehen davon schwebt man beim FC Nöttingen derzeit auf Wolke sieben. Neben der ersten Mannschaft stehen auch die „Zweite“ in der Landesliga und die A-Junioren sehr gut da. „Ich bin von meinem Verein mit all seinen Mannschaften sehr beeindruckt“, freut sich der Vorstandsvorsitzende Dirk Steidl. Dazu zählen auch die Basketballerinnen von den Rutronik Stars Keltern, die in der ersten Bundesliga einen super Start mit fünf Siegen aus fünf Spielen hingelegt haben. Steidl ist aber auch erfahren genug, die Erfolge der ersten Mannschaft nicht zu hoch zu hängen. Über einen möglichen Wiederaufstieg in die Regionalliga will er derzeit nicht reden. „Es ist erst ein Drittel der Saison gespielt. Es kann sich alles schnell ändern. Wir müssen weiter hart arbeiten.“