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Das Maximale, einen Sieg und womöglich Platz fünf möchte Trainer Markus Kauczinski beim Abschied in Karlsruhe herausholen. Am letzten Spieltag der 2. Liga steht für die KSC-Kicker ein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld an. Foto: dpa
Das Maximale, einen Sieg und womöglich Platz fünf möchte Trainer Markus Kauczinski beim Abschied in Karlsruhe herausholen. Am letzten Spieltag der 2. Liga steht für die KSC-Kicker ein Heimspiel gegen Arminia Bielefeld an. Foto: dpa
13.05.2016

Trainer Kauczinski beim KSC: Letzte Etappe der Abschiedsvorstellung

In Etappen verabschiedet sich Markus Kauczinski aus dem Wildpark. Am Donnerstagabend hatte der Karlsruher Cheftrainer seine Spieler zum Essen eingeladen – in die vom früheren Clubhauswirt des KSC betriebene „Denkfabrik“. Ein Weißwurstfrühstück spendierte er am Freitag dann Medienvertretern. Am morgigen Sonntag beim Zweitligaspiel gegen Arminia Bielefeld (15.30 Uhr/Sky) wird Kauczinski, der künftig den Fußball-Bundesligisten FC Ingolstadt trainiert, dem Karlsruher Publikum Lebewohl sagen.

„Um zu gewinnen und das Publikum zu unterhalten“ werde er „nicht mehr durchwechseln“, wie in den drei Spielen zuvor, kündigte Kauczinski an, sondern „das Beste aufbieten“, was der Kader derzeit hergibt. Matthias Bader und Martin Stoll sind noch verletzt. Manuel Gulde, dessen Wechsel zum Zweitligameister SC Freiburg ist wegen einer Gelb-Sperre außen vor. Gaetan Krebs legte am Freitag wegen muskulärer Probleme eine Trainingspause ein, sollte aber fürs Spiel zur Verfügung stehen.

„Wir haben nichts zu verschenken“, betonte KSC-Sportdirektor Jens Todt: „Keinen Punkt, keinen Tabellenplatz, keinen Euro.“ Jeder Platz besser bringt ein Plus in der Größenordnung von 300.000 Euro Fernsehgeld. Zwischen Platz fünf und elf ist noch alles möglich.

Während sich der Großteil der KSC-Spieler mehr oder weniger nach dem Spiel gegen Bielefeld sofort in den Urlaub verabschieden kann, warten auf Mohamed Gouaida (Tunesien), Dimitrij Nazarov (Aserbaidschan), Grischa Prömel (DFB U 20) und Ylli Sallahi (Österreich U 21) noch internationale Aufgaben.

Gouaida und Nazarov verlassen den KSC allerdings ebenso wie Gulde, Daniel Gordon, Jonas Meffert, Dominic Peitz und Sascha Traut. Sportdirektor Todt sagte am Freitag, er gehe nicht davon aus, dass weitere Stammspieler den Wildpark verlassen. Er selbst wurde gerüchteweise mit dem VfB Stuttgart in Verbindung gebracht, dementierte aber jeden Kontakt.

Köpke-Verkauf im Gespräch

Gut möglich erscheint ein Verkauf von Pascal Köpke. Der 20-jährige, Stürmer, in der Winterpause gür ein halbes Jahr an den Drittligisten Aue ausgeliehen, steuerte bei 13 Einsätzen acht Tore zur sofortigen Rückkehr des FC Erzgebirge in die 2. Liga bei. „In Aue könnte der Wunsch entstanden sein, ihn zu halten“, vermutet Todt. Zu diesem Thema gibt es heute jedenfalls ein Gespräch mit dem FCE.