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18.03.2008

Trainer Stefan Sartori verlässt den FCP

Der Trainer des 1. FC Pforzheim, Stefan Sartori, wird seinen am Ende der Saison auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Dies gab der FCP gestern Abend bekannt. Als Begründung nannte der Verbandsligist, dass Sartori im Sommer an der Sporthochschule Köln die Ausbildung zum Fußballlehrer beginnen wird.

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Da sich Sartori während dieser Weiterbildung drei Monate lang in Köln aufhalten müsse, sei ein Engagement als FCP-Trainer parallel nicht machbar, so der Verein weiter.

Stefan Sartori war im Sommer 2005 vom FV Neuthard zum FCP gekommen. Er hat die Mannschaft gleich im ersten Jahr zum Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg geführt. Den direkten Abstieg in die Verbandsliga in der vergangenen Saison konnte der ehemalige Profi des SC Freiburg jedoch nicht verhindern. Derzeit steht der FCP auf Platz zwei der Tabelle und spielt damit erneut um den Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Zuletzt enttäuschte der FCP allerdings. Beim Heimspiel am vergangenen Samstag kam der Aufstiegsaspirant nicht über ein 1:1 gegen Aufsteiger FC Rot hinaus.

Der FCP sucht einen neuen Trainer

So ganz überrascht wurde der 1. FC Pforzheim vom Abgang seines Trainers nicht. „Wir wussten, dass er nach Köln will“, sagt Marco Nabinger, der Sprecher des Präsidiums. Weil aber nicht klar war, ob Stefan Sartori tatsächlich die Zusage für die Fußball-Lehrer-Ausbildung bekommt, hat der Verein noch keinen Nachfolger gesucht. „Stefan war unser erster Ansprechpartner. Anderweitige Verhandlungen wären nicht optimal gewesen“, sagt Nabinger.

Natürlich hat man im Brötzinger Tal aber schon über mögliche Kandidaten nachgedacht. Und wie sieht das Profil für den Neuen aus? „Wir werden sicherlich keinen Startrainer holen“, sagt Marco Nabinger. Das ist auch mit Blick auf die Vereinsfinanzen auszuschließen. Offen ist aber, ob sich der Verein erneut – wie im Falle Sartori – für einen jungen und unbekannten Trainer ausspricht, oder ob es ein etwas erfahrenerer Mann sein soll. Das könnte vor allem im Falle eines Aufstiegs in die Oberliga von Vorteil sein. „Der Unterschied zwischen Verbands- und Oberliga ist schon gewaltig“, stellt Nabinger klar. Letztlich wird es darauf hinauslaufen, einen Kandidaten zu finden, der beides kann. Denn in welcher Liga der FCP künftig spielt, entscheidet sich wohl erst spät in der Saison. Ok