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. . . und als Trainer der TGS Pforzheim im Jahre 2015. Fotos: DPA-Archiv, Becker, PZ-Archiv
21.02.2015

Trainer auf der Tribüne, Punkte in Pforzheim: Dramatischer TGS-Sieg

Wieviel Spannung, wieviel Hektik passen in 30 Minuten? Beim 23:22-Sieg der TGS Pforzheim gegen die SG H2 KU Herrenberg lautet die Antwort: Sehr, sehr, sehr, sehr viel. Nach Philip Asts 16:12 in der 33. Minute schien sich bereits ein entspannter Abend für die TGS-Fans anzubahnen. Dann aber betrat Andrej Klimovets nach Ansicht des Zeitnehmers ein wenig zu früh das Spielfeld - und plötzlich war alles anders.

Bildergalerie: TGS Pforzheim besiegt Herrenberg mit 23:22-Sieg

Denn Klimovets, der derzeit nicht nur Trainer ist, sondern auch als Spieler aushilft, wurde dafür des Feldes verwiesen. Auch auf der Bank durfte er nicht mehr bleiben. Daraufhin verfolgte er von der Tribüne, wie sich seine Spieler abmühten.

Denn ohne die Entlastung durch den Routinier verspielten diese ihre 21:18-Führung aus der 46. Minute. In der 50. machte Herrenberg das 21:21 und erst in der 55. Minute traf Pforzheim wieder - in Person von Florian Taafel zum 22:21. Durch Jugend-Nationalspieler Jona Schoch glichen die Gäste erneut aus. Es ging hin und her, Fehlversuch reihte sich nun an Fehlversuch - bis zur 58. Minute. Da nahm sich Daniel Lötterle im rechten Rückraum ein Herz, zielte, warf und traf. Es war der Siegtreffer zum 23:22. Für die TGS Pforzheim, die nun ein ausgeglichenes Punktekonto hat, war dies ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt.

Einen ausführlichen Spielbericht lesen Sie am Montag in der "Pforzheimer Zeitung".

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