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21.10.2009

Trainer bekommt kein Visum für Beerdigung von Rjasanow

STRAUBENHARDT. Trauer in Straubenhardt: Die Turner der KTV stehen unter Schock. Ihr Mannschaftskollege Juri Rjasanow ist bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Moskau ums Leben gekommen. „Wir verlieren nicht nur einen sehr guten Sportler, sondern auch einen Freund“, sagt Mannschaftskollege Thomas Taranu, sichtlich bewegt vom Tod des Sportlers.

„Er war genau so alt wie ich und noch am Sonntag habe ich mit ihm gesprochen“, sagt er und kann es nicht fassen, dass Rjasanow künftig nicht mehr mit ihm zusammen trainieren wird. Auch Trainer Alexei Grigoriev ist erschüttert: „Eigentlich wollte ich zur Beerdigung fliegen, habe aber kein Visum bekommen“, sagt er. Dennoch: Beim Bundesligakampf am Wochenende in Hannover will die Mannschaft trotzdem antreten – und ihr Bestes geben.