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Konzentriert:   Nöttingens Trainer Adolf Weidlich rechnet sich beim Spitzenreiter etwas aus.
Konzentriert: Nöttingens Trainer Adolf Weidlich rechnet sich beim Spitzenreiter etwas aus. © Schmid
14.04.2011

Trainer des FC Nöttingen II: „Es wird 90 Minuten brennen“

PFORZHEIM. In der Fußball-Landesliga jagt ein Topspiel das nächste. Am Wochenende steigt das Schlagerspiel in Grunbach, wenn der heimische TSV, mit 42 Punkten Tabellenerster, den FC Nöttingen II, Tabellendritter mit 39 Zählern, empfängt.

Vor der Runde hatten Experten die Grunbacher durchaus auf der Rechnung im Kampf um die Meisterschaft. Dass die Nöttinger Reserve so eine starke Runde spielt, damit hatten wohl die wenigsten gerechnet.

Nach den jüngsten Erfolgen begegnen sich beide Teams am morgigen Samstag um 16.00 Uhr auf Augenhöhe – mit einem leichten Plus für Grunbach. Der TSV rangiert in der Heimtabelle der Liga auf Platz drei (22 Punkte/7 Siege/1 Unentschieden/1 Niederlage). Nöttingen auf Rang fünf (20/6/2/2). In der Auswärtstabelle führt Grunbach das Tableau an (20/5/5/1). Nöttingen ist Dritter (19/ 6/1/3).

Von den erzielten Toren her nehmen sich beide Teams nichts. Grunbach traf 49-mal in die Maschen. Die Lila-Weißen 46-mal. Dafür kassierte Grunbach weniger Gegentore (23) als der FCN II (34).

„Für Grunbach spricht ganz klar die Erfahrung“, sagt Nöttingens Trainer Adolf Weidlich, „und mit Dominik Salz haben sie den besten Stürmer der Liga in den Reihen.“ Salz hat nach 20 Spielen 22 Tore auf dem Konto, Beytullah Yüksel auf Seiten der Nöttinger gerade einmal die Hälfte.

Verstecken will sich der Tabellendritte in Grunbach aber nicht. Weidlich, der bis auf Philipp Schulz (Bänderriss) alle Mann an Bord hat, ist sich sicher: „Auf dem kleinen Platz wird es keine Pause geben. Es wird 90 Minuten brennen.“

Respekt vor dem Gegner

Das sieht sein Trainerkollege Frank Misztl genauso. „Wir werden sehen, wie Nöttingen auf unserem Platz klarkommt“, meint der Grunbacher Coach, der Respekt vor dem kommenden Gegner hat. „Nöttingen ist eine spielerisch starke Truppe, die taktisch gut geschult ist und nach vorne ihre Qualitäten hat. Deshalb ist sich Misztl sicher: „Entscheidend wird sein, wie die Abwehrreihen stehen.“ Bis auf die Langzeitverletzten Korkmaz, Hofmann und Mrmic kann Misztl aus dem Vollen schöpfen. Vermutlich wird der Coach aber einen Wechsel im Tor vornehmen müssen. Francesco Porcu ist beruflich unterwegs. „Es sieht danach aus, dass Dennis Baral spielt“, so Misztl, der im „Sechs-Punkte-Spiel“ auf den Heimvorteil setzt. „Bei uns steht natürlich ein Sieg auf der Liste.“ In der Hinrunde vergab der TSV übrigens einen 3:1-Vorsprung. Das Spiel endete 3:3.

Die Partie in Grunbach ist für Nöttingen der Auftakt zu den Wochen der Wahrheit. Als nächstes stehen die Knallerspiele gegen Spöck (4.) und Reichenbach (2.) an.

Nach einem spielfreien Wochenende muss der 1. FC Kieselbronn bei Post Südstadt Karlsruhe ran und will sich mit einem Sieg „Luft nach unten“ verschaffen.

Der FC Fatihspor Pforzheim hofft in Flehingen auf den nächsten Dreier im Kampf gegen den Abstieg.