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Greifen wieder an: Die Oberligisten aus dem Fußballkreis Pforzheim, der FC Nöttingen (links Demis Jung) und der TSV Grunbach (rechts Dirk Prediger). Foto: Hennrich, PZ-Archiv
Greifen wieder an: Die Oberligisten aus dem Fußballkreis Pforzheim, der FC Nöttingen (links Demis Jung) und der TSV Grunbach (rechts Dirk Prediger). Foto: Hennrich, PZ-Archiv
22.01.2013

Trainingsauftakt beim FC Nöttingen und beim Aufsteiger TSV Grunbach

Remchingen-Nöttingen/Engelsbrand-Grunbach. Gelungener Einstand für Rainer Krieg. Der ehemalige Torjäger des Karlsruher SC, seit 1. Januar als Co-Trainer beim FC Nöttingen, erzielte am Montagabend beim Trainingsauftakt das erste Tor. Der Treffer beim lockeren Spielchen auf dem Nebenplatz des Panoramastadions ist natürlich kein Fingerzeig in Richtung möglicher Einsätze beim Fußball-Oberligisten.

„Nächste Woche werde ich 45. Meine aktive Zeit ist vorbei“, lächelt Krieg, dem es in Nöttingen „sehr gut gefällt. Endlich mal ein Verein, der keine Probleme hat.“ Rainer Krieg löst als Co-Trainer Marcel Rapp ab, der als Jugendtrainer zu 1899 Hoffenheim geht.

Telle in die Türkei?

In der Winterpause trennten sich auch die Wege von Metin Telle und dem FCN (die PZ berichtete). Nach PZ-Informationen ist ein Wechsel Telles in die Türkei sehr wahrscheinlich. Der Stürmer soll unter anderem mit Altay Izmir (3. Liga) in Verbindung stehen.

Zum Aufgalopp ließ Trainer Michael Wittwer seinen Kader ein lockeres Spielchen machen – im Schnee. Danach wurde 45 Minuten gelaufen, um die Grundlagenausdauer zu schulen. Ab sofort wird täglich trainiert. Ein Trainingslager wird es nicht geben. Michael Wittwer hofft, ab und zu auf dem Kunstrasen in Wilferdingen trainieren zu können. Das erste Testspiel findet am Samstag, 3. Februar, um 14.00 Uhr beim württembergischen Verbandsligisten VfB Neckarrems statt.

Die Trainerfrage steht in Nöttingen aktuell nicht auf der Tagesordnung. Der Vertrag von Michael Wittwer läuft im Juni 2013 aus. „Wir haben noch nicht darüber gesprochen. Von mir aus kann es gerne weitergehen“, sagt Wittwer.

Die Trainerfrage ist auch beim Ligarivalen TSV Grunbach offen. Das Duo Adis Herceg/Teo Rus, das im November Michael Fuchs abgelöst hat, steht noch auf dem Prüfstand. „Es darf gerne weitergehen“, sagt Adis Herceg. Doch zunächst muss er zusammen mit Teo Rus beweisen, dass es mit Grunbach aufwärts geht. „Unser primäres Ziel ist es, Abstand von den Abstiegsrängen zu bekommen“, sagt Herceg. Die Trainerfrage könne dann auch noch im März oder April geklärt werden.

Der Trainingsauftakt der Grunbacher fand am Montagabend, wetterbedingt, in der neuen Soccerarena in Bad Wildbad statt. Das TSV-Trainerduo konnte dabei auch die Neuzugänge Fatih Ceylan und Dzenis Skrijeli begrüßen. Der 32-jährige Ceylan ist ein erfahrener Mann für die linke Seite, der 20-jährige Skrijeli soll als Innenverteidiger eingesetzt werden. Solange die Witterung Training im Freien nur bedingt zulässt, wird man in Grunbach verstärkt in der Halle und im Fitness-Studio zugange sein. Schon am heutigen Mittwoch steigt das erste Testspiel. Gegner sind um 19.30 Uhr in Zuzenhausen die Bundesliga-A-Junioren der TSG Hoffenheim.

Trainingslager in Österreich

Kommende Woche geht es dann für vier Tage (31. Januar bis 3. Februar) ins Trainingslager. Ziel ist Dornbirn in der österreichischen Alpenregion Vorarlberg. „Im dortigen Sportzentrum haben wir optimale Bedingungen“, glaubt Adis Herceg.